Dortmunder im Gewaltrausch attackiert Polizisten und Rettungskräfte

Unionviertel

Erst schlug er auf einen Mann mit Rollator ein, dann attackierte er Polizisten und Rettungskräfte: Ein 23-jähriger Dortmunder soll im Unionviertel gleich mehrere Straftaten begangen haben.

Dortmund

, 07.09.2021, 14:44 Uhr / Lesedauer: 1 min

Laut Polizeibericht wurde um gegen 20 Uhr am Montag (6.9.) von mehreren Augenzeugen ein 23-jähriger Mann gemeldet, der auf einen 56-jährigen Mann mit Rollator einschlug. Tatort war die Kreuzung Barmer Straße/Albrechtstraße.

Der Tatverdächtige soll ferner mit Einkaufswaren umliegende Autos beschädigt haben. Als die hinzugerufenen Polizeikräfte versuchten, den 23-Jährigen zu überwältigen, soll dieser massiven Widerstand geleistet haben. Daraufhin fesselten die Beamten den Dortmunder - um weitere Straftaten zu verhindern, heißt es in einer Pressemitteilung.

Auch diese Aktion soll nicht ohne Beleidigungen, Flucht- und Angriffsversuche verlaufen sein. Ein gezielter Blendschlag gegen den Kopf des jungen Dortmunders habe die gefährliche Situation beendet, so die Polizei.

Polizeibeamter stürzte durch Angriff zu Boden

Als die Beamten dem 23-Jährigen wieder auf die Beine helfen wollten, soll dieser einem Polizisten in den Genitalbereich getreten haben, wodurch beide zu Boden stürzten und sich verletzten. Danach soll der Tatverdächtige versucht haben, die Beamten mit Blut zu bespucken.

Als der Krankenwagen eintraf, soll der Angreifer auch den Rettungsdienst beleidigt und angegriffen haben - unter anderem mit einem Kopfstoß. Der 23-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht und anschließend nach dem Psychisch-Kranken-Gesetz (PsychKG) in eine entsprechende Einrichtung verlegt.

Den Dortmunder erwarten nun mehrere Strafverfahren: Körperverletzung, Tätlicher Angriff und Widerstand, Beleidigung auf sexueller Grundlage sowie Sachbeschädigung.

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