Dortmunder IT-Dienstleister SMF will erweitern

Hohe Nachfrage in Phoenix-West

Der Technologie- und Dienstleistungsstandort Phoenix-West erfreut sich ungebrochen hoher Nachfrage von Investoren: Der Dortmunder IT-Dienstleister SMF will fünf Jahre nach seiner Ansiedlung auf Phoenix-West erweitern.

Dortmund/Hörde

, 09.11.2017, 11:29 Uhr / Lesedauer: 2 min
Eine Erweiterung plant der IT-Dienstleister SMF auf Phoenix-West.

Eine Erweiterung plant der IT-Dienstleister SMF auf Phoenix-West. © Beushausen

In Marten 1985 gegründet, hat sich das mittelständische IT-Unternehmen unter anderem mit dem Pumpenhersteller Wilo, der Signal-Iduna-Gruppe, mit Edeka und BP Europa SE eine Reihe hochkarätiger Kunden erobert. Die IT-Branche boomt. 2016, teilte das Dortmunder Softwarehause mit, habe man mit 12,8 Millionen Euro Umsatz „einen historischen Höchstwert“ erzielt. SMF werde auf Wachstumskurs bleiben.

SMF-Ausbau auf 3500 Quadratmeter großer Fläche

Das soll nun auch nach außen sichtbar werden. Das Unternehmen mit Sitz an der Paul-Henri-Spaak-Straße will von der Grundstücksgesellschaft NRW Urban eine rund 3500 Quadratmeter große Nachbarfläche kaufen und mit einem viergeschossigen Bürotrakt bebauen. „Wir möchten möglichst noch im laufenden Jahr starten“, sagt SMF-Geschäftsführer Diethard Feuerstein auf Anfrage. Die Fertigstellung sei für November 2018 geplant. Feierstein: „Wir erwarten täglich die Baugenehmigung.“

Rund drei Millionen Euro will das IT-Unternehmen in Kauf und Neubau investieren. Durch den Erweiterungsbau, für den das Dortmunder Architekturbüro Schamp & Schmalöer verantwortlich zeichnet, entstehen weitere 1100 Quadratmeter Bürofläche, rund doppelt so viel wie bisher.

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Man benötige mehr Platz für die Teams, aber auch für Präsentationen und Besprechungen mit Kunden, sagt Feuerstein. Zurzeit hat SMF gut 100 Beschäftigte. Nicht alle sind im Firmensitz auf Phoenix-West untergebracht, ein Teil arbeitet in angemieteten Büroräumen. Die sollen künftig aufgegeben und die Mitarbeiter im Firmensitz auf Phoenix-West zusammengezogen werden. Mittelfristig sollen neue Beschäftigte dazukommen – mit einer konkreten Zahl aber hält sich SMF-Geschäftsführer Feuerstein vorerst zurück.

SMF bietet Praxissemester für Hochschüler an


Sein Befund ist unverändert: „Es ist schwierig, qualifizierte IT-Fachleute zu gewinnen.“ Deshalb bietet SMF unter anderem Hochschülern Plätze für Praxissemester an – in der Hoffnung, der ein oder andere werde nach erfolgreichem Studium bei SMF für einen Arbeitsvertrag anklopfen.

Bei SMF jedenfalls blickt man weit in die Zukunft: Mit dem Grundstückskauf hat sich das IT-Unternehmen die Option auf eine nochmalige Erweiterung gesichert – über den jetzt geplanten Bau hinaus. „Insofern ist das auch ein Vorratskauf“, sagt Feuerstein. „Wir können nicht absehen, ob hier künftig noch Freiflächen zu haben sind.“

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