20 Single-Männer buhlen seit Mittwoch in der RTL-Sendung „Die Bachelorette“ um das Herz der 32-jährigen Nadine Klein. Mit dabei war auch Kai Schrader, ein waschechter Dortmunder Junge.

Dortmund

, 18.07.2018 / Lesedauer: 3 min

Eine Frau, 20 Männer – und viele Dates. Auf RTL läuft seit Mittwoch die neue Staffel der Kuppel-Sendung „Die Bachelorette“. Die 32-jährige Nadine Klein, die zu Jahresbeginn schon selbst beim Pendant „Der Bachelor“ ihr Liebesglück suchte, darf nun unter 20 Herren ihren Herzensmann auswählen.

Kai Schrader, so viel steht seit Mittwochabend fest, ist es nicht. Der 38-Jährige bekam als einer von drei Kandidaten keine Rose von Nadine Klein und musste schon nach der ersten Folge wieder abreisen.

Wir haben mit ihm über seine Teilnahme an der Show gesprochen. Kai Schrader ist ein waschechter Dortmunder Junge. „Ich bin in Dortmund groß geworden und auch nie wirklich weit weggekommen“, sagt er im Gespräch mit unserer Redaktion. Nach dem Abi hat er an der FH Dortmund Wirtschaftswissenschaften studiert, ein Jahr studierte er zudem in Basel in der Schweiz.

Karriere-Berater und BVB-Fan

Doch dann zog es ihn zurück in die Heimat. Mittlerweile ist er als Karriereberater in einem Dortmunder Unternehmen tätig. Ansonsten fährt Kai Schrader gerne Motorrad und ist großer BVB-Fan. Er verfolge den Weg der Borussia und sei auch regelmäßig im Stadion, erzählt er.

Seit zweieinhalb Jahren ist Kai Schrader Single. „Ich komme aus einer sehr langen Partnerschaft“, sagt er. 13 Jahre war er in einer Beziehung, vier davon verheiratet. Mit seiner Ex-Frau hat er einen fünfjährigen Sohn. „Der Kleine lebt seit der Trennung bei seiner Mama“, sagt Schrader.

Nichts, was dagegen spricht

Er habe sich vor einiger Zeit einfach mal bei der Sendung beworben. „Es fängt ja ganz harmlos an“, sagt er. Er habe einfach nur ein paar Daten abschicken müssen, habe sich noch nicht allzu viele Gedanken darüber gemacht.

Dann wurde es immer konkreter, er bekam die Zusage. „Da habe ich mir zwei, drei Tage Zeit genommen, um mir Gedanken darüber zu machen, ob ich es jetzt wirklich mache“, sagt er. Er habe alles durchgespielt, auch das, was er an negativen Erfahrungen machen könnte, und am Ende entschieden, dass es nichts gebe, was dagegen spricht.

„Eine gesunde Skepsis“

Für ihn sei es die Chance auf einen kostenlosen Urlaub gewesen (die Folgen wurden auf der griechischen Insel Korfu gedreht), auf neue Bekanntschafen – vielleicht sogar Freundschaften – und auf eine einmalige Erfahrung. Es gebe da einen Satz, den der Unternehmer Jochen Schweizer gesagt habe, und den er sich sehr zu Herzen nehme, sagt Kai Schrader: „Du bist, was du erlebst.“

Dortmunder Kandidat Kai Schrader: „Es war sehr lehrreich“

Kai Schrader möchte von Bachelorette Nadine Klein eine Rose bekommen. © RTL

Ihm sei bewusst, dass es schwierig sei, in so einer Sendung die große Liebe zu finden. Noch dazu müsse ja auch alles passen, er sei an Dortmund gebunden, habe Familie. „Man darf sicher eine gesunde Skepsis behalten“, sagt er. „Aber ich habe schon die Hoffnung, dass es passen könnte.“

„Ich habe mich zurückgenommen“

Für ihn persönlich sei die Theilnahme bei „Die Bachelorette“ ein tolles Erlebnis gewesen. „Es war sehr lehrreich.“ Er sei zwar durchaus ein extrovertierter Mensch. „Aber ich habe mich in dem Format etwas zurückgenommen.“

Er habe schließlich seiner Arbeit und vor allem seinem Sohn gegenüber eine gewisse Verantwortung. Dass sein Papa an einer Fernsehshow teilgenommen hat, das habe sein Kleiner noch nicht wirklich realisiert. Tatsächlich war er während der ersten - und für ihn letzten - Folge nur selten zu sehen.

Das erste Aufeinandertreffen

Für Kai Schrader war die Bachelorette-Teilnahme eine Premiere: „Ich war noch nie im Fernsehen“, sagt er. Aber wenn er noch mal entscheiden müsste, dann würde er wieder mitmachen.

„Die Bachelorette“ ist seit dem 18. Juli immer mittwochs um 20.15 Uhr auf RTL zu sehen. Weitere Infos zur Sendung gibt es auf der Webseite von RTL.

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