Bekannter Folk-Musiker Fred Ape (67) ist tot

Liedermacher

Der bekannte Folk-Musiker Fred Ape aus Dortmund ist tot. Nach Informationen dieser Redaktion starb er am Montag (9.11.) im Alter von 67 Jahren.

Dortmund

, 10.11.2020, 17:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Dortmunder Musiker Fred Ape ist gestorben.

Der Dortmunder Musiker Fred Ape ist gestorben. © Andre Noll

Der Folk-Musiker Fred Ape ist überraschend gestorben. Er wurde 67 Jahre alt. Der Dortmunder war bekannt als Musiker, Moderator sowie langjähriger Programmchef des Cabaret Queue in Hörde.

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Nach Informationen dieser Redaktion wurde er am Montag (9.11.) tot in seiner Wohnung aufgefunden. Zur Todesursache ist bisher nichts bekannt.

Über 40 Jahre lang war der Gitarrist und Sänger mit seiner Musik auf Bühnen in ganz Deutschland unterwegs. Viele der deutschsprachigen Songs des Benninghofers standen in der Liederbestenliste für Folk-Musik auf vorderen Plätzen zwischen Künstlern wie Element of Crime oder Konstantin Wecker.

„Ape, Beck und Brinkmann“ waren ein musikalischer Ausdruck der Friedensbewegung

Bekannt wurde er Ende der 1970er-Jahre mit dem Trio „Ape, Beck und Brinkmann“, das mit seiner Folk-Musik ein musikalischer Ausdruck der Friedens- und Umweltbewegung war. Er schrieb außerdem den Song „Rauchzeichen“, den die Dortmunder Band „Cochise“ populär machte.

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Weitere Erfolge hatte er als Duo mit dem Musiker Guntmar Feuerstein sowie als Solomusiker mit rund 4000 Konzerten.

Als Programmchef des „Cabaret Queue“ brachte er Künstler wie Atze Schröder auf die Bühne

Ape genoss hohe Anerkennung in der Musik- und Kabarettszene, ohne jemals die ganz großen Verkaufszahlen erreicht zu haben, wonach er aber nach eigenen Worten auch nie gestrebt hatte.

Über zwei Jahrzehnte prägte er gemeinsam mit Georg Delfmann das Programm des Cabaret Queue in Hörde. Dort fanden unter anderem Künstler wie Atze Schröder, Helge Schneider oder Ingo Appelt einen ersten Zugang in die Kabarett-Welt.

Ape hatte erst im Oktober mit „Bedingungslos“ eine neue CD veröffentlicht, seine 30. insgesamt. Darin hatte er unter anderem die Erfahrungen als Künstler in der der Corona-Krise verarbeitet.

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