Dortmunder nehmen Abschied von Sabine und Manfred Jockheck

Trauerfeier für Germanwings-Opfer

Bei einer Trauerfeier in Nette haben am Donnerstagmorgen rund 200 Familienangehörige und Weggefährten Abschied von Sabine und Manfred Jockheck genommen. Das Ehepaar aus Nette war am 24. März beim Flugzeugabsturz einer Germanwings-Maschine in den französischen Alpen ums Leben gekommen.

NETTE

, 18.06.2015, 13:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei einer Trauerfeier haben Angehörige und Freunde Abschied von Sabine und Manfred Jockheck genommen.

Bei einer Trauerfeier haben Angehörige und Freunde Abschied von Sabine und Manfred Jockheck genommen.

Vor mehr als 200 Besuchern der evangelischen Kirche Nette erinnerte Pfarrerin Stephanie Lüders am Donnerstag an die vielfältigen Spuren, die die beiden Verstorbenen im Stadtbezirk hinterlassen hatten. Um eine Verbindung zu dem Ort zu schaffen, an dem das Ehepaar starb, wurde auf einer Leinwand hinter dem Altar ein Bild von den französischen Alpen gezeigt.

Engagierte Naturschützer

Sabine Jockheck war lange Jahre im Presbyterium der Gemeinde aktiv, zeitweise sogar als Vorsitzende. Manfred Jockheck bleibt unter anderem mit seiner Kunst in Erinnerung - die Kerzen seines Lichterbaumes brannten auch während der Feier. Beide waren engagierte Naturschützer und maßgeblich verantwortlich für die Gründung des Mengeder Heimatwaldes.

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Trauerfeier für Absturzopfer

Vor mehr als 200 Besuchern hat Pfarrerin Stephanie Lüders am Donnerstag in der evangelischen Kirche Nette an die vielfältigen Spuren erinnert, die Sabine und Manfred Jockheck im Stadtbezirk hinterlassen. Das Ehepaar war bei dem Flugzeugabsturz in den französischen Alpen ums Leben gekommen.
18.06.2015
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Die Trauerfeier für das Ehepaar Sabine und Manfred Jockheck fand am Donnerstag in der evangelischen Kirche in Nette statt.© Foto: Stephan Schütze
Pfarrerin Stephanie Lüders erinnerte an die Spuren, die das Ehepaar im Stadtbezirk hinterlässt.© Foto: Stephan Schütze
Rund 200 Angehörige und Freunde besuchten die Trauerfeier.© Foto: Stephan Schütze
Auf einer Leinwand wurde das Bild der Absturzstelle in den französischen Alpen gezeigt.© Foto: Stephan Schütze
Zu sehen war auch der Lichterbaum, den der Künstler Manfred Jockheck selbst gebaut hat.© Foto: Stephan Schütze
Die Trauerfeier für das Ehepaar Sabine und Manfred Jockheck fand am Donnerstag in der evangelischen Kirche in Nette statt.© Foto: Stephan Schütze
Die Trauerfeier für das Ehepaar Sabine und Manfred Jockheck fand am Donnerstag in der evangelischen Kirche in Nette statt.© Foto: Stephan Schütze
Rund 200 Freunde und Angehörige verabschiedeten sich von dem Ehepaar.© Foto: Stephan Schütze
Die Trauerfeier für das Ehepaar Sabine und Manfred Jockheck fand am Donnerstag in der evangelischen Kirche in Nette statt.© Foto: Stephan Schütze
Die Kerzenskulptur ist rund 1,80 Meter hoch.© Foto: Stephan Schütze
Sabine und Manfred Jockheck waren bei dem Flugzeugabsturz in den französischen Alpen ums Leben gekommen.© Foto: Stephan Schütze
Die Trauerfeier für das Ehepaar Sabine und Manfred Jockheck fand am Donnerstag in der evangelischen Kirche in Nette statt.© Foto: Stephan Schütze
Die Urnen der Verstorbenen bilden zusammen ein Herz.© Foto: Stephan Schütze
Rund 200 Menschen kamen in die evangelische Kirche.© Foto: Stephan Schütze
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Das Ehepaar war am 24. März bei dem Flugzeugabsturz in den französischen Alpen ums Leben gekommen. Laut den Ermittlern soll Co-Pilot Andreas L. die Maschine mit Absicht gegen einen Felsen gesteuert haben. Alle 150 Passagiere und Besatzungsmitglieder starben bei dem Unglück.

"Das Unfassbare greifbar machen"

Eine Notfallseelsorgerin, die sich um Angehörige von Unfallopfern an der Absturzstelle gekümmert hatte, ergriff bei der Trauerfeier das Wort und überreichte der Familie einen Stein, den sie aus den Alpen mitgebracht hatte, in der Hoffnung, "das Unfassbare greifbar zu machen." 

Die trauernde Familie Jockheck hatte so lange auf die Möglichkeit einer Trauerfeier warten müssen, weil sich die Überführung aus Frankreich verzögert hatte. 

 

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