Dortmunder Niederlassung von Continental bereitet Stellenabbau vor

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Automobilzulieferer Continental steckt in der Krise. 2019 verbuchte der Konzern einen Verlust von 1,2 Milliarden Euro. Jetzt sollen auch im Dortmunder Standort Stellen abgebaut werden.

Dortmund

, 07.03.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Durch Milliarden-Verluste im Vorjahr sowie eine weiterhin rückläufige Automobilproduktion sieht sich der Konzern Continental gezwungen, einen scharfen Sparkurs umzusetzen. Davon ist auch das Dortmunder Werk in Dorstfeld betroffen.

Simone Geldhäuser, Continental-Sprecherin, bestätigt auf Anfrage unserer Redaktion, dass es in der nächsten Zeit zu einem Stellenabbau am Entwicklungs- und Produktionsstandort an der Arminiusstraße kommen wird.

„Zum Erhalt der weltweiten Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Dortmund sind langfristig Anpassungen notwendig, wobei sozialverträgliche Maßnahmen genutzt werden, wie freiwillige Auflösungen, Altersteilzeit und Arbeitszeitreduzierung“, so Geldhäuser.

790 Mitarbeiter in Dortmund

Konkrete Zahlen darüber, wie viele Mitarbeiter vom Stellenabbau betroffen sein werden, nennt die Unternehmenssprecherin nicht. Derzeit arbeiten im Dortmunder Werk 790 Mitarbeiter.

Längerfristiges Ziel sei es laut Geldhäuser Dortmund als wichtigen Standort im globalen Fertigungsverbund der Continental-Schwester Vitesco Technologies zu halten.

Eine erste Maßnahme, um dies zu erreichen, sei die bereits erfolgte Bildung eines Standortclusters. Das Dortmunder Werk sei jüngst mit dem Standort Bebra/Mühlhausen zusammengefaßt worden.

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