Dortmunder rumpelt mit BMW Treppe runter

Phoenix-See

Dass man mit einem Auto am besten keine Treppen hinunterfahren sollte, hat am Wochenende ein BMW-Fahrer am Phoenix-See eindrucksvoll bewiesen. Der 58-jährige Dortmunder war in der Nacht zu Samstag falsch abgebogen - eine schlechte Entscheidung, für die vor allem eine Sache verantwortlich war.

HÖRDE

, 31.07.2017, 13:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der unfreiwillige Parkplatz des BMW hat zwar eine schöne Aussicht - ist aber reichlich schwer zugänglich auf einer Treppe zum Phoenix-See gelegen.

Der unfreiwillige Parkplatz des BMW hat zwar eine schöne Aussicht - ist aber reichlich schwer zugänglich auf einer Treppe zum Phoenix-See gelegen.

"Es war gegen 1.55 Uhr, als Zeugen am See ein lautes Krachen aus Richtung der Treppen hörten", schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. "Als sie dem Geräusch nachgingen, trauten sie ihren Augen kaum. Denn auf dem Plateau zwischen den obersten beiden der drei dortigen Treppen stand ein BMW." Zwar versuchte dessen Fahrer, die Treppe am Südostufer des Phoenix-Sees rückwärts wieder hochzufahren - doch das klappte natürlich nicht.

Als die Polizei vor Ort eintraf, gab der BMW-Fahrer an, er habe nach Hause gewollt, sei aber falsch abgebogen. Die Beamten hatten schnell eine Ahnung, wie es zu dem ungewöhnlichen Unfall kommen konnte. Sie vermuteten aufgrund seines Verhaltens, dass er Alkohol getrunken hatte: "Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab sodann auch ein Ergebnis von mehr als einem Promille", schreibt die Polizei. "Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und der Führerschein des Mannes sichergestellt."

Den BMW musste ein Abschleppunternehmen von seinem "Parkplatz" entfernen. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 21.000 Euro.

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