Dortmunder (27) stirbt nach schwerem Stadtbahn-Unfall

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Nach dem schweren Unfall mit der Stadtbahn U47 sicherten Polizisten an der Marsbruchstraße Spuren. © Lukas Wittland
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In akuter Lebensgefahr ist ein Dortmunder am Mittwochabend (23.6.) in ein Krankenhaus eingeliefert worden: Der Mann war auf der Marsbruchstraße von der Stadtbahn der Linie U47 erfasst und eingeklemmt worden.

Am Donnerstagvormittag nun die traurige Nachricht: Der Mann (27) hat den Unfall nicht überlebt. Er ist in der Nacht im Krankenhaus gestorben, teilt die Polizei mit.

Unter Stadtbahn eingeklemmt

Der folgenschwere Unfall hat sich am Mittwoch um kurz nach 19 Uhr an der Marsbruchstraße/Allerstraße in Fahrtrichtung Westerfilde ereignet. Ersten Erkenntnissen nach ist der Mann zwischen den Straßeneinmündungen Bischofstor und Archenbecke in den Schienenbereich der Stadtbahn getreten.

Trotz sofortiger Vollbremsung konnte der Fahrer der Bahn einen Zusammenstoß nicht vermeiden. Der Fußgänger wurde erfasst und unter der Bahn eingeklemmt.

Bis Rettungskräfte den Mann befreien konnten, dauerte es etwa 30 Minuten. Dazu musste auch die Bahn angehoben werden. Der Mann wurde lebensgefährlich verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Dort konnten Ärzte sein Leben aber nicht mehr retten.

„Eine suizidale Absicht kann zurzeit nicht ausgeschlossen werden“, schreibt die Polizei.

HILFE-ANGEBOTE

Suizid-Gedanken? Hier gibt es hilfe

Die Telefonseelsorge ist erreichbar unter den kostenlosen Nummern 0800/1110111, 0800/1110222 und 116123. Hilfe für Menschen bis 25 Jahren gibt es auch auf www.u25-dortmund.de. Jederzeit wenden kann man sich auch an www.jugendpsychiatrie-dortmund.lwl.org/de/