Dortmunder Straßenstrich ist endgültig Geschichte

Bundesverwaltungsgericht

Das Oberverwaltungsgericht in Münster hatte im August 2015 die Klage einer Prostituierten gegen das Straßenstrich-Verbot in Dortmund abgeschmettert. Dagegen legte die Klägerin Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht ein. Diese Beschwerde wurde jetzt zurückgewiesen - das endgültige Aus für den Straßenstrich in Dortmund.

DORTMUND

08.04.2016, 14:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Prostituierte auf dem Dortmunder Straßenstrich - seit 2011 gehört dieses Bild in Dortmund der Vergangenheit an. Und das bleibt nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts auch so.

Eine Prostituierte auf dem Dortmunder Straßenstrich - seit 2011 gehört dieses Bild in Dortmund der Vergangenheit an. Und das bleibt nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts auch so.

Beim Rechtsamt der Stadt Dormund ist am Freitag der Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 22. März 2016 eingegangen, mit dem die Beschwerde einer Klägerin gegen die Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Oberverwaltungerichts zurückgewiesen wird.

"Somit erlangt das Urteil des OVG Münster Rechtskraft, in dem festgestellt worden war, dass ein stadtweites Verbot der Straßenprostitution in Dortmund rechtmäßig ist", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. 

„Ich freue mich sehr über die abschließende Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts“, wird Dortmunds Rechtsdezernentin Diane Jägers zitiert. Und weiter: „Damit haben wir die notwendige Sicherheit und wissen, dass wir in den letzten Jahren richtig gehandelt haben.“

 

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