Dortmunder Trinkhallen-Event wird Facebook-Hit

"Von Bude zu Bude trinken"

An der nächstbesten Bude treffen, ein Bierchen trinken, dann weiterziehen - klingt nach einem entspannten Abend. Eine Dortmunder Agentur hat daraus jetzt eine eigene Veranstaltung gemacht und einen Facebook-Hit gelandet. Was es mit dem Event "Von Bude zu Bude trinken" auf sich hat, erklärt der Veranstalter.

DORTMUND

, 26.05.2016 / Lesedauer: 2 min
Dortmunder Trinkhallen-Event wird Facebook-Hit

Bier bekommt man in Dortmund an jeder Ecke - etwa am Kiosk mitten auf dem Wrangelplatz in Obereving.

Über 5200 Menschen sind an der Veranstaltung interessiert (Stand: Donnerstag, 15.40 Uhr), 616 Leute haben bereits zugesagt und über 1800 weitere Menschen sind eingeladen: Dass das Facebook-Event "Von Bude zu Bude trinken" so erfolgreich werden würde, damit hat Gerrit Nicolas Rüter nicht gerechnet. 

Rüter ist Geschäftsführer der Agentur "ostenhell". Die wiederum hat vor gut einem Monat die Facebook-Seite "Kultur Info Ruhr" gegründet, die laut eigenen Angaben "die besten Tipps aus der Region" bieten will. Im Namen von "Kultur Info Ruhr" wurde dann am Montag, 23. Mai, die Veranstaltung "Von Bude zu Bude trinken" gegründet.

"Bier, Bude und Bock!"

Die Beschreibung der Veranstaltung ist einfach: "Bier, Bude und Bock! N Bierchen dazu n Schnappes und ab zur Nächsten. Treffpunkt anne Bude eurer Wahl. Viel Spässken", steht da. Das war schon genug um Tausende für das Event, das am 1. Juli ab 18 Uhr stattfinden soll, zu begeistern.

"Ich dachte nicht, dass das so eine große Nummer wird. Ich hatte die Idee und habe meiner Kollegin einfach aufgetragen, die Veranstaltung zu erstellen", erklärt Rüter. Einen ausgereiften Plan für das Event habe er deswegen auch noch gar nicht. 

Interessenten müssen noch auf Details warten

Außerdem gibt es einen vermeintlichen Kontrahenten: Am 20. August wird vom Unternehmen Ruhr.Tourismus schon seit langem der 1. Tag der Trinkhallen geplant. "Die Kollegen von Ruhr.Tourismus wissen Bescheid und sind unserer Veranstaltung durchweg wohlwollend gesonnen", erzählt Rüter. Ob es möglicherweise sogar zu einer Kooperation der beiden Unternehmen kommen wird, konnte er noch nicht sagen. Das gleiche sagt auch Ruhr.Tourismus.

Die rund 620 Menschen, die jetzt schon an dem Event teilnehmen wollen, müssen sich also wohl noch etwas gedulden, um zu erfahren, was es mit "Von Bude zu Bude trinken" dann auf sich haben wird.

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