Nach einem heftigen Ausraster eines Mannes in einer U-Bahn ermittelt die Polizei. © Archiv
Hinweise aus der Bevölkerung

Dortmunder U-Bahn Randalierer war in der Stadt offenbar kein Unbekannter

Der Vorfall mit einem randalierenden Mann in einer Dortmunder U-Bahn hat sich in sozialen Medien schnell verbreitet. Der Randalierer aus dem Video ist für manche offenbar kein Unbekannter.

Was der Auslöser für den Ausraster eines 36 Jahre alten Mannes in einer Dortmunder Stadtbahn war, ist noch unbekannt.

Es wird spekuliert, dass der Hinweis auf das Einhalten der Maskenpflicht der Eskalation vorausging. Dies geht aus dem Video aber nicht eindeutig hervor. Was zu sehen ist: Der Mann trägt keinen Mund-Nasen-Schutz.

Ebenfalls steht fest: Die auf einem Handyvideo festgehaltene Szene vom Abend des 14. Oktober (Donnerstag) bewegt viele Menschen, die sie ansehen.

Viele Reaktionen auf die Szene im Video

Kurz nach der Veröffentlichung gab es auch auf die Berichterstattung dieser Redaktion eindeutige Reaktionen. Einige Dortmunderinnen und Dortmunder gaben an, den randalierenden Mann zu kennen.

Er soll sich in seinem Wohnumfeld in einem Dortmunder Stadtteil aggressiv gegenüber Nachbarn und Kindern verhalten haben. Dort soll er in der „Trinkerszene“ verkehren.

Bei der Polizei sind mehrere Hinweise auf die Person eingegangen. Die verbreiteten Informationen kommentiert die Behörde nicht. Auch dazu, wegen welcher Delikte der Mann bereits bekannt war, macht die Polizei-Pressestelle keine Angaben.

Polizeisprecherin kritisiert Verbreitung über soziale Medien

Sprecherin Kristina Purschke sieht in den sozialen Medien „keine gute Variante, nach einem Tatverdächtigen zu suchen“.

Durch die Verbreitung solcher Videos würden Menschen identifizierbar. „Dafür ist ist die Polizei da“, sagt Purschke. „Handyvideos sind Gold wert. Aber nicht an der Stelle, an der sie jetzt eingesetzt worden sind.“

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Redaktion Dortmund
Seit 2010 Redakteur in Dortmund, davor im Sport- und Nachrichtengeschäft im gesamten Ruhrgebiet aktiv, Studienabschluss an der Ruhr-Universität Bochum. Ohne Ressortgrenzen immer auf der Suche nach den großen und kleinen Dingen, die Dortmund zu der Stadt machen, die sie ist.
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Felix Guth