Dortmunder U: Video-Installation „Fliegende Bilder“ wieder zu sehen

Renovierung

Eine der bekanntesten Dortmunder Touristenattraktionen war die vergangenen drei Monate nicht zu sehen: Die „Fliegenden Bilder“ auf dem U. Nun kehren sie zurück - und zwar verbessert.

Dortmund

01.03.2021, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die „Fliegenden Bilder“ haben auch immer wieder politische Botschaften transportiert. Hier zum Beispiel bei der Aktion „Orange Your City“ gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

Die „Fliegenden Bilder“ haben auch immer wieder politische Botschaften transportiert. Hier zum Beispiel bei der Aktion „Orange Your City“ gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. © Oliver Schaper (Archiv)

Am Montag (1.3.) kehrt ein Dortmunder Wahrzeichen zurück: Die „Fliegenden Bilder“, die Video-Installation oben auf dem Dortmunder U, werden wieder eingeschaltet. Rund drei Monate waren sie wegen Renovierungsarbeiten nicht zu sehen.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt wurden in dieser Zeit rund 6000 mit LEDs bestückte Lamellen ausgetauscht. Neue Steuermodule für sie müssten noch installiert werden, doch die „Fliegenden Bilder“ könnten schon mal zurückkehren. Mit der Renovierung soll die Installation nun auch noch energieeffizienter geworden sein.

Fremdsprache gelernt

Geschaffen hat sie der Künstler Adolf Winkelmann. Er kündigt schon mal an: „Der Turm hat die Zeit der erzwungenen Ruhepause genutzt, um Fremdsprachen zu lernen.“

Auf Instagram freut sich auch das Dortmunder U selbst über die Rückkehr der Videos:

Seit 2010 leuchten die „Fliegenden Bilder“ oben auf dem Dortmunder U. Die Videos sind lokale, witzige, gelegentlich politische und oft auch tagesaktuelle Statements des Künstlers. Sie bestehen aus 1,2 Millionen einzelnen LEDs und haben international Aufmerksamkeit erlangt. Seit Eröffnung des denkmalgeschützten ehemaligen Brauerei-Turms als Zentrum für Kunst und Kreativität leuchteten sie nahezu ununterbrochen und mussten nun ausgetauscht werden.

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