Dortmunder Volksbank erhöht Girokonto-Gebühren

Geldinstitut

Die Dortmunder Volksbank erhöht die Gebühren für Girokonten. Für die 245.000 Bestandskunden gilt die Umstellung ab 1. Oktober 2017, für Neukunden ab 17. Juli, wie die Bank am Montag mitteilte. Mit ihrer Erhöhung ist die Volksbank aber nicht alleine.

DORTMUND

, 03.04.2017, 16:31 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dortmunder Volksbank erhöht Girokonto-Gebühren

Die Zentrale der Dortmunder Volksbank an der Betenstraße in der Dortmunder City.

Radio 91.2 hatte am Montag zuerst über die geplante Gebührenerhöhung der Dortmunder Volksbank berichtet' type='' href='http://www.radio912.de/infos/dortmund/nachrichten/art749,1412186. Wie viel genau sie auf die verschiedenen Girokonto-Modelle aufschlägt, wolle die Dortmunder Volksbank erst nach Abschluss der Überlegungen im Frühsommer bekanntgeben, sagte Bank-Sprecher Carsten Jäger auf Nachfrage.

Vier Modelle für Privatkunden

Durch Fusionen mit den Volksbanken Unna und Schwerte 2003 sowie mit der Volksbank Hamm 2013 gebe es bei der Dortmunder Volksbank aktuell 25 bis 30 verschiedene Girokonto-Modelle, so Jäger. Künftig gebe es drei Modelle für Firmen- und vier für Privatkunden: das (weiterhin) kostenlose Girokonto für Schüler, Auszubildende und Studenten bis zum vollendeten 27. Lebensjahr, ein Online-Konto, ein pauschales Girokonto und eines, bei dem alle Leistungen einzeln abgerechnet werden. Der monatliche Grundpreis steige jeweils. Dieser liegt beim Online-Girokonto derzeit bei 2 Euro, dazu kommen 5 Euro pro Jahr für die VR-Bankcard.

Die Dortmunder Volksbank erhöhe ihre Gebühren das erste Mal seit 2005, sagt Vorstandsvorsitzender Martin Eul: „Seitdem haben sich die Kosten und das Marktumfeld enorm verändert.“ Die neuen Gebühren-Modelle würden die Leistungen für die Kunden abbilden: „Dazu zählen Sicherheit, Komfort und Beratung genauso wie das Online-Banking, unsere VR-Banking-App oder die Möglichkeit, mit der Giro-Karte kontaktlos zu bezahlen.“

Das Geldabheben an den eigenen Automaten bleibe für Kunden der Bank kostenlos, sagte Jäger. Zahlreiche Geldinstitute hatten zuletzt Gebühren fürs Geldabheben eingeführt.

Sparkasse erhöhte Girokonto-Gebühren

Die Sparkasse Dortmund zählt nicht dazu, auch ihre Kunden können weiterhin kostenfrei Geld abheben. Die Gebühren für ihre verschiedenen Girokonto-Modelle hat jedoch auch die Sparkasse erhöht – jüngst, zum 1. April.

Die Kunden seien Anfang des Jahres informiert wurden, sagte am Montag Sprecherin Jeanette Bludau: „Da wird es keine Überraschungseffekte geben.“ Beim Online-Girokonto beispielsweise kostet die Bankkarte statt 5 nun 7,50 Euro im Jahr, beim Komfort-Girokonto ist der monatliche Grundpreis von 6,95 auf 7,95 Euro gestiegen. Als Gründe für die Erhöhungen nennt die Sparkasse steigende Kosten und erhöhte Leistungen. 

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