Eine „wahre Einlagenflut“ macht der Dortmunder Volksbank zu schaffen. Immer mehr Geld liegt auf Girokonten – und die Bank kann mit diesem Geld nicht arbeiten. Jetzt werden Negativzinsen angekündigt.
Eine „wahre Einlagenflut“ macht der Dortmunder Volksbank zu schaffen. Immer mehr Geld liegt auf Girokonten - und die Bank kann mit diesem Geld nicht arbeiten. Jetzt werden Negativzinsen angekündigt. © (A) Schaper
Jahresbilanz

Dortmunder Volksbank will Negativzinsen für Privatkunden einführen

Die Dortmunder haben immer mehr Geld auf Girokonten liegen. Das bereitet der Volksbank Probleme. Sie kündigt jetzt Strafzinsen an. Allerdings sollen Kleinsparer nicht betroffen sein.

Trotz der Corona-Krise war die Dortmunder Volksbank im vergangenen Jahr auf Wachstumskurs. Die Bilanzsumme wuchs um rund 600 Millionen Euro. Neben einem Rekordwachstum im Kreditgeschäft, so zeigt es die Jahresbilanz, gab es auch ein Rekordwachstum bei den Kundeneinlagen.

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Nach mehreren Stationen in Redaktionen rund um Dortmund bin ich seit dem 1. Juni 2015 in der Stadtredaktion Dortmund tätig. Als gebürtigem Dortmunder liegt mir die Stadt am Herzen. Hier interessieren mich nicht nur der Fußball, sondern auch die Kultur und die Wirtschaft. Seit dem 1. April 2020 arbeite ich in der Stadtredaktion als Wirtschaftsredakteur. In meiner Freizeit treibe ich gern Sport: Laufen, Mountainbike-Fahren, Tischtennis, Badminton. Außerdem bin ich Jazz-Fan, höre aber gerne auch Rockmusik (Springsteen, Clapton, Santana etc.).
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