Umzug

Dortmunder Zoo nimmt Abschied von Tapir-Opa Kuni

Der Zoo Dortmund hat Abschied von Tapir-Opa Kuni genommen. Für das 28 Jahre alte Tier gibt es in Dortmund einfach keinen Platz mehr. Das Flachlandtapir hat bereits ein neues Zuhause gefunden.
Tapir-Opa Kuni mit seinen Tierpflegerinnen Sabine Faller, Ilona Mayer und Elena Bald (von links nach rechts).
Tapir-Opa Kuni mit seinen Tierpflegerinnen Sabine Faller, Ilona Mayer und Elena Bald (von links nach rechts). © Zoo Dortmund

Der Dortmunder Zoo hat am Dienstag (20.9.) einen langjährigen Bewohner verabschiedet, wie der Zoo auf Facebook bekannt gab. Tapir-Opa Kuni ist in einen anderen Zoo umgezogen. In Dortmund gab es nämlich keinen Platz mehr für ihn.

„Der Abschied von Kuni fällt uns nicht leicht und wir werden den sanftmütigen Tapir-Opa und seine nette und aufgeschlossene Art sehr vermissen“, schreibt der Zoo auf Facebook.

Sein neues Zuhause hat das Tapir-Opa Kuni im Saarbrückener Zoo gefunden. Dort war im Juli sein nur wenige Wochen jüngerer Bruder Bruno im Alter von 28 Jahren gestorben – ein stattliches Alter. Denn wildlebende Flachlandtapire würden nicht viel älter als 25 Jahre, so der Zoo.

Tod des Bruders macht Platz frei

Das hohe Alter von Kuni ist auch der Grund für seinen Umzug. In den letzten Jahren wohnte der Tapir-Opa in einem Teil der ehemaligen Nashorn-Anlage, die eigens für Kuni seniorengerecht umgebaut wurde. Im Rahmen der Erweiterung der aktuellen Nashorn-Anlage soll das Gehege allerdings wegfallen und an dieser Stelle ein benötigter neuer Nashorn-Bullenstall entstehen.

Der Zoo wollte Kuni ursprünglich in ein Gehege hinter den Kulissen umsetzen. Durch den Tod seines Bruders sei aber ein sehr guter Platz in einem anderen Zoo frei geworden.

Der Transport nach Saarbrücken verlief reibungslos, wie der Zoo am Mittwoch auf Facebookt mitteilte. Dort verabschiedet sich der Zoo mit den Worten „Kuni, Du wirst uns fehlen! Wir wünschen Dir alles Liebe und Gute in Deinem neuen Zuhause!“

Durchblick am Mittwoch​

Ob Corona, politische Ereignisse oder aktuelle Krisen. Ulrich Breulmann beleuchtet für Sie immer mittwochs die Nachrichten der Woche. Damit Sie den Durchblick behalten.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.