Dortmunderin entging knapp der Katastrophe

Air France-Todesflug

DORTMUND Flug AF 443 aus Rio de Janeiro landet sicher am Samstag um 6.30 Uhr in Paris. An Bord Guiomar Fontes-Kupka. Die Dortmunderin brasilianischer Herkunft verpasst den Todesflug AF 447 nur um einen Tag. Und dankt Gott dafür.

von Von Arne Niehörster

, 06.06.2009, 07:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beim Blick in die Berichterstattung über den Unglücksflug AF 447 versinkt Guimoar Fontes-Kupka in traurigen Gedanken.

Beim Blick in die Berichterstattung über den Unglücksflug AF 447 versinkt Guimoar Fontes-Kupka in traurigen Gedanken.

Nach der Ankunft in Dortmund ist die 47-Jährige erschöpft, aber froh, ihren deutschen Mann und ihre Tochter wieder in die Arme schließen zu können. Die Todesmaschine AF447 ist da in Rio de Janeiro noch nicht gestartet. Am Montagmittag klingelt ihr Handy. Völlig aufgelöst meldet sich die Familie aus Brasilien: Aufatmen als Guiomar Fontes-Kupka abhebt. „Die wussten nicht, welchen Flug ich genommen hatte.“ Dann berichten ihr Brasilianer von dem Absturz. Schock, dann fließen die Tränen bei der Dortmunderin: „So viele Menschen sind tot.“ Guiomar lebt und arbeitet wieder im Restaurant Daily in der Innenstadt. „Wir sind froh, dass sie zurück ist. Alle lieben bei uns Guiomar und sie kann so gut kochen“, sagt ihr Chef Gerardo de Rosa. Doch beim Blick in die Zeitungen wird die Dortmunderin aus Brasilien wieder still und dankt Gott.

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