Schwarz-grüne Koalition

Dortmunderin wird Ministerin in neuer NRW-Regierung von Hendrik Wüst

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat am Mittwochmittag in Düsseldorf sein neues Kabinett vorgestellt. Teil der neuen Landesregierung ist auch eine Dortmunderin.
Hendrik Wüst bei seiner Vereidigung als NRW-Ministerpräsident am Dienstag (28.6.): Einen Tag später gab der CDU-Politiker sein neues Kabinett bekannt. © picture alliance/dpa

Ina Brandes bleibt NRW-Landesministerin. Die gebürtige Dortmunderin wird im neuen schwarz-grünen Kabinett von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) das

Minsterium für Kultur und Wissenschaft übernehmen.

Nordrhein-Westfalen sei ein „wissenschaftliches Schwergewicht“ und habe eine „pulsierende Kulturszene“. Um beides zu bewahren und auszubauen, sagte Wüst, dass er sich sehr freue, mit Ina Brandes „eine echte Powerfrau“ als Ministerin für das Ressort gewinnen konnte.

Eine Dortmunder Stimme im NRW-Kabinett: Ina Brandes übernimmt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft. © Schaper

Brandes war bereits Teil des ersten Kabinetts Wüst gewesen. Sie hatte vergangenes Jahr Wüsts Ministerposten im NRW-Verkehrsministerium übernommen, als dieser die Nachfolge von Armin Laschet als Ministerpräsident antrat.

Das Verkehrs-Ressort war in den Koalitionsverhandlungen an die Grünen gefallen. NRW-Minister für Verkehr, Umwelt und Naturschutz wird der derzeitige Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Oliver Krischer.

Vor ihrer Berufung zur neuen Kultur- und Wissenschaftsministerin hatte Brandes‘ Karriere in der Landespolitik gewackelt: Die 44-Jährige hatte bei der Landtagswahl den Kampf um das Direktmandat im Dortmunder Wahlkreis 113 (Aplerbeck, Brackel und Scharnhorst) gegen die SPD-Generalsekretärin Nadja Lüders verloren. Auch über die Landesliste kam sie – trotz ihres guten 7. Platzes – nicht in den Landtag, weil die CDU dafür zu viele Direktmandate gewonnen hatte.

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