Corona-Schnelltests werden in einer Teststelle an den Westfalenhallen ausgewertet. Sind sie positiv, muss das Ergebnis durch einen PCR-Test bestätigt werden, um ein offizieller Corona-Fall zu werden. © Oliver Schaper (Archivbild)
Neuinfektionen

Dortmunds Corona-Inzidenz steigt weiter explosionsartig

Dortmunds 7-Tages-Inzidenz wächst weiter in rasantem Tempo. Innerhalb von zwei Tagen ist sie um ein Drittel gestiegen. Am Donnerstag kratzt sie bereits an einer symbolträchtigen Schwelle.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt die 7-Tages-Inzidenz für Dortmund am Donnerstag (28.10.) mit 97,8 an. Vor zwei Tagen lag sie noch bei 73,5 – seitdem stieg sie um ein Drittel. Ein solch rasantes Wachstum gab es zuletzt am Beginn der vierten Welle im August.

Damit nähert sich die Corona-Inzidenz der Stadt in großen Sprüngen wieder der symbolträchtigen 100er-Marke, die sie nach dem Abklingen der vierten Welle Mitte September unterschritten hatte.

Bis zu seinem jüngsten Anstieg hatte Dortmunds Inzidenzwert nach Daten der Stadt Dortmund mehrere Wochen lang relativ stabil zwischen 50 und 70 gelegen.

Nach Angaben des RKI, dem die Daten zu den Neuinfektionen in den deutschen Kreisen und Städten immer abends gemeldet werden und die dann die Grundlage für die offizielle Inzidenzen bilden, gab es am Mittwoch in Dortmund 134 neue Corona-Fälle – 44 mehr als in der Woche zuvor.

RKI-Zahlen unterscheiden sich von denen der Stadt Dortmund

Diese Daten können sich leicht von denen der Stadt Dortmund unterscheiden. Diese veröffentlicht ihre Corona-Zahlen seit kurzem immer erst am Mittag des darauffolgenden Tages – mit der Begründung, dass so auch etwaige Nachmeldungen Eingang in die Tagesstatistik finden.

Tatsächlich gibt es für den Mittwoch (27.11.) eine minimale Differenz: Die Stadt meldete am Donnerstagmittag eine Neuinfektion mehr als das RKI.



In einer früheren Version dieses Artikels stand, dass das RKI für den Dienstag bedeutend weniger neue Fälle ausweist als die Stadt. Tatsächlich waren die Zahlen aber gleich. Ursache für diesen Fehler war, dass für den Vergleich zuerst RKI-Zahlen der täglichen Fälle nach dem Beginn der Erkrankung verwendet wurden und nicht die der Fälle nach dem Zeitpunkt ihrer Meldung. Wir haben die betroffene Passage entfernt.