Dortmunds Eishockey Zukunft ist weiter offen

Streit mit Stadt

„Es wird sehr schwer für uns!“ Diese Aussage von Trainer Frank Gentges bezieht sich nicht nur auf die kommenden Spiele der Oberliga-Endrunde, sondern in erste Linie auf die Gesamtsituation rund um den Verein.

DORTMUND

20.02.2012, 18:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Aus des EHC ist kaum noch zu vermeiden.

Das Aus des EHC ist kaum noch zu vermeiden.

Andreas Bobon, zuständig für die Finanzen im Verein, spricht ebenfalls Klartext: „Wir hatten immer Hoffnung auf eine Besserung in der Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Stadt und hatten auch auf die personelle Veränderung im Dezember gebaut. Vielleicht haben wir aber auch einfach zu viel erwartet.“ Wobei die defekten Duschen und Heizungen nur am Rande erwähnt wurden. Auch Dr. Kuboth stellt noch einmal klar: „Wir wollen keine Sonderbehandlung, doch nach fünf Jahren des Hinhaltens sinkt die Kompromissbereitschaft auf Null.“

Betroffen von der jetzigen Situation sind vor allem der Trainer und die Mannschaft. Frank Gentges: „Auch die Spieler wollen Klarheit. In dieser Phase wird es weder Vertragsverlängerung noch Neuverpflichtungen für eine eventuelle neue Saison geben.“ Bis zum Freitag hängen also alle in der Luft. Der Coach weiter: „Wir müssen uns dennoch voll konzentriert auf die Endrunde einspielen. Wir sind physisch immer noch die beste Mannschaft in der Gruppe. Wenn jetzt noch der eine oder andere verletzte Spieler zum Team stößt, wird es noch einen weiteren Schub geben.“#

Zur Zeit kümmern sich drei Ärzte um das Knie von Stürmer Branislav Pohanka, allerdings fehlt noch ein Befund. Auf die Rückkehr von Vitali Stähle hofft Frank Gentges bis zum Ende der Woche. Eines haben die Verantwortlichen erneut betont: Die Saison wird bis zum letzten Spieltag ausgetragen. Im schlimmsten Fall verliert Dortmund dann einen schuldenfreien und gesunden Eishockey-Verein.

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