Dortmunds Westfalenhalle springt die nächste große Publikumsmesse ab

Coronavirus

Nächster Rückschlag für die Westfalenhalle: Die Intermodellbau ist auf November verschoben, die „Jagd & Hund“ fällt 2021 ganz aus. Jetzt hat sich eine weitere Messe aus dem Kalender ausgetragen.

Dortmund

, 08.03.2021, 17:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Westfalenhallen in Dortmund sind normalerweise ein Besuchermagnet - doch während der Corona-Pandemie bleiben die Türen meist geschlossen.

Die Westfalenhallen in Dortmund sind normalerweise ein Besuchermagnet - doch während der Corona-Pandemie bleiben die Türen meist geschlossen. © Oskar Neubauer

Bei der Westfalenhalle Dortmund gab es wegen des Coronavirus zahlreiche Absagen. Einige werden es schon befürchtet haben: Nach den ersten Ausfällen im laufenden Jahr 2021 muss jetzt ein weiteres Messe-Schwergewicht die Segel streichen.

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Die „Katz & Hund“ wird 2021 nicht stattfinden. Der VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) als Ausrichter sieht angesichts des benötigen Vorlaufs keine Chance mehr, den Termin in den Westfalenhallen halten zu können.

Einen Ersatztermin gibt es aktuell nicht

Die Veranstaltung sollte vom 7. bis 9. Mai 2021 laufen. Einen Ersatztermin gibt es nicht, sodass sich „Katz & Hund“ in Dortmund frühestens 2022 wieder begegnen können. Eine Hundeausstellung, so ein VDH-Sprecher, benötige für die Anmeldung der Tiere einen Vorlauf von fünf bis sechs Wochen.

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Zudem gelte es zu beachten, dass sich Aussteller und bis zu 30.000 Besucher aus dem In- und Ausland die Klinke in die Hände gäben. Gäste aus weiterer Entfernung, erst recht aber aus dem Ausland, bräuchten die Gewissheit, in Dortmunder Hotels übernachten zu können. Ob das im Mai der Fall sein kann, ist aktuell fraglich.

Auflagen „zu groß und finanziell nicht zu stemmen“

Der VDH benötigt nicht nur die Zusage der Aussteller, sondern auch die Erlöse aus vielen verkauften Eintrittskarten. Und die Industrieaussteller möchten die Gewissheit, ihre Produkte an ein möglichst breites Publikum verkaufen zu können – all das steht auf töneren Füßen.

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Selbst wenn die Messe noch erlaubt werden würde – die Auflagen seien „zu groß und finanziell nicht zu stemmen“, heißt es beim VDH.

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