Doug Jay rockte in Bövinghausen

02.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bövinghausen «Bövinghausen müssen wir ein wenig aufpeppen», sprach Horst Krumme und überließ fortan die Bühne Doug Jay und seiner Band. Das Blues- und Rock'n'Roll-Ensemble rockte den Gemeindesaal der evangelischen Kirche an der Provinzialstraße.

Horst Krumme hat sowohl die Musiker engagiert als auch die Veranstaltung großzügig gesponsert - der Großteil des Publikums sind Kunden. Die Band um Doug Jay hat er auf einem Jazz-Fest in Gladbeck erlebt- die soll nun auch in Bövinghausen für gute Stimmung sorgen. «Ich finde das Zwischenmenschliche geht immer mehr verloren. Ich möchte mit diesem Konzert meine Freunde und auch Kunden für einen Abend zusammen bringen und für gute Laune sorgen», begründet Krumme sein Engagement. «Let's have a good time.»

Echte Klassiker

Doug Jay stimmt die Zuhörer auf das Programm ein. Seine Band, die «Blue Jays» kommen aus Bochum und Osnabrück - er selber kommt aus Washington D.C. «Drink a lot of beer», mit seiner Flapsigkeit lockert Doug Jay die Stimmung auf. «Je mehr ihr trinkt, desto besser klingen wir», witzelt er mit seinem amerikanischen Akzent. Er setzt die Mundharmonika an seine Lippen und legt los.

Sein Spiel harmoniert mit dem virtuosen Gitarrenspiel Jimmy Reiters. Begleitet werden die beiden von Bernd Klümper am Bass und Andre Werkmeister am Schlagzeug. Sie spielen eigene Stücke und die alten Klassiker des Rock'n'Roll und des Rhythm and Blues.

Abwechslung bringt der Gesang vom Frontmann Jay, der gelegentlich das Trio alleine auf der Bühne spielen lässt und seiner Lunge eine kleine Pause zu gönnen. Zu fortschreitender Stunde steigt die Stimmung - es wird getanzt und gefeiert.

Passend dazu lautet das letzte Stück «Seven nights to rock». Die Zuhörer sollen bei diesem Song mitsingen: «Absolut schrecklich» lautet das Fazit der Musiker: «Lauter, come on». Dafür entlässt das Publikum die Band nicht ohne eine Zugabe. Schlagzeuger «Werki» Werkmeister heizt den Saal mit seinem Solo noch mal so richtig ein. Die Band verabschiedet sich mit den Klassiker «Willie and the hand jive» und verlässt Bövinghausen nach Aussage von Doug Jay in Richtung Washington D.C.

Zurück bleibt ganz viel gute Laune. nav

Lesen Sie jetzt