Drei Haftbefehle offen: Teure Einreise am Dortmunder Flughafen für 26-Jährige

Polizei Dortmund

Diese Einreise kam eine 26-Jährige teurer zu stehen, als sie wohl gedacht hätte: Am Flughafen Dortmund fiel sie der Polizei auf. Sie musste tief in die Tasche greifen, um einer Haft zu entgehen.

Dortmund

, 21.07.2021, 12:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gleich vier offene Haftbefehle konnte die Bundespolizei am Mittwoch (20.7.) am Flughafen Dortmund vollstrecken - in einem Fall klickten die Handschellen, eine Frau konnte dies umgehen, musste aber eine vierstellige Summe bezahlen.

Einreise mit drei offenen Haftbefehle

Am Vormittag kontrollierten die Beamten die Einreisenden eines Fluges aus Sofia (Bulgarien). Dabei fiel ihnen eine 26-Jährige auf, die von der Staatsanwaltschaft Dortmund gleich dreimal wegen Verstößen gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz zur Festnahme ausgeschrieben war.

Dreimal hatte die Frau seit November 2019 Bußgelder nicht bezahlt - das Gericht hatte jeweils Erzwingungshaft angeordnet. Die Geldbußen von 675 Euro, 600 Euro und 700 Euro sowie Gebühren beliefen sich schließlich auf 2033,20 Euro. Ansonsten drohten insgesamt 42 Tage Haft.

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Dieser konnte die 26-Jährige entgehen - ihr Mann habe die Summe bezahlt, das Paar konnte seine Reise damit fortsetzen, so die Bundespolizei. Offene Haftbefehle wegen unbezahlter Geldbußen sind in Dortmund keine Seltenheit - ein Großteil der offenen Haftbefehle resultiert daraus.

Vom Flughafen zum Haftrichter

Eine zweite Frau fiel der Bundespolizei bei einer Einreisekontrolle am Nachmittag auf: Die 35-Jährige war zur Fahndung ausgeschrieben, weil sie im Juni 2021 einer Hauptverhandlung am Amtsgericht Duisburg-Hambor wegen Diebstahls unter Ausübung von Gewalt ferngeblieben war. Nach der Festnahme sollte sie am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden, so die Polizei.

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