Dresden darf nun doch am DFB-Pokal teilnehmen

Randale in Dortmund

Die Randale in Dortmund war heftig - die Strafe zunächst auch: Nachdem Dynamo-Fans in Dortmund randaliert hatten, war der Zweitligist zunächst vom DFB-Pokal ausgeschlossen worden. Jetzt wird die Strafe abgemildert.

DORTMUND/FRANKFURT

von dpa

, 23.02.2012, 20:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dresdner Fans vor dem Pokalspiel in Dortmund.

Dresdner Fans vor dem Pokalspiel in Dortmund.

Danach muss Dresden am 11. März sein Heimspiel in der Liga gegen den FC Ingolstadt unter Ausschluss der Öffentlichkeit spielen, am 16. März dürfen Dynamo-Fans nicht mit zur Auswärtspartie bei Eintracht Frankfurt reisen. Zudem erhielt der Verein eine Geldstrafe von 100 000 Euro. Nach massiven Ausschreitungen rund um das Zweitrunden-Pokalspiel von Dresden bei Borussia Dortmund waren die Sachsen am 24. November vom Sportgericht aus dem DFB-Pokalwettbewerb 2012/2013 ausgeschlossen worden.

 Im Signal Iduna Park in Dortmund hatte es am 25. Oktober 17 Verletzte, 15 Festnahmen und einen Sachschaden in Höhe von 150.000 Euro gegeben. Dynamo-Anhänger hatten beim 2:0-Sieg des deutschen Meisters Böller und Raketen gezündet und mehrfach einen Spielabbruch provoziert. Zweimal wurde die Begegnung unterbrochen, auch im Umfeld der Partie war es zu Krawallen gekommen.  Neben Dresden hatte auch Dortmund Berufung eingelegt. Der Erstligist wollte die verhängte Geldstrafe in Höhe von 8000 Euro nicht hinnehmen. Nun wurde das Verfahren gegen die Borussia eingestellt gegen Zahlung der 8000 Euro an eine karitative Organisation.  

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