Drogenkurierin möchte nach Polen, aber kommt nur bis Dortmund

Zoll findet Drogen

Diese Drogentour ging schief: Ein Mann und eine Frau waren mit jeder Menge Drogen auf der A 2 unterwegs. Auf einem Rastplatz in Dortmund endete ihre Schmuggelreise.

Dortmund

06.11.2019, 20:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Drogenkurierin möchte nach Polen, aber kommt nur bis Dortmund

Mehrer Kilo Drogen fanden Zollbeamte bei Mitfahrern eines Autos auf der A 2. © Hauptzollamt Dortmund

Beamte des Hauptzollamts Dortmund überprüften am 4. November auf der A 2 zwischen Lünen und Dortmund einen in Polen zugelassenen Pkw und dessen vier Insassen. Das Fahrzeug wurde auf den Parkplatz „Kleine Herrenthey“ geleitet, der nahe der Stadtteile Brechten und Schwieringhausen an der Grenze zu Lünen-Brambauer liegt.

Der Fahrer war nach eigenen Angaben von Belgien nach Polen unterwegs. Allerdings mit jeder Menge verbotener Substanzen im Gepäck. In der Sporttasche seiner 27-jährigen Beifahrerin fanden die Zollbeamten zwei Pakete voller Amphetamin.

Mehrere Kilogramm Speed und Crystal Meth in der Sporttasche

„Diese gut zwei Kilogramm Drogen, bekannt als Speed, Crystal oder Glass, hätten je nach Qualität einen Straßenverkaufswert bis zu 40.000 Euro gehabt“, so das Hauptzollamt Dortmund in einer Mitteilung zum Fall.

Außerdem fanden die Zollbeamten zwei Tüten mit je 100 bunten Ecstasy-Tabletten. Weitere Tütchen mit Amphetaminen waren auch noch in einer Getränkedose und in der Jacke der jungen Frau versteckt.

„Gut, dass wir diese gefährlichen Drogen aus dem Verkehr ziehen konnten“, sagt sich Nicolai Prowe, Pressesprecher des Hauptzollamts Dortmund.

Die Durchsuchung des Pkws und der beiden anderen Reisenden blieb ergebnislos. Die Frau wurde wegen des Verdachts der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln vorläufig festgenommen.

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