Trotz Coronavirus: Fahrradhändler aus Dortmund plant eigenes E-Bike-Festival

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Wer sich auf das E-Bike-Festival an der Reinoldikirche gefreut hatte, braucht wohl nicht ganz darauf zu verzichten. Trotz Coronavirus will sich ein Fahrradhändler aus Dortmund nicht „komplett einigeln“.

Brackel

, 12.03.2020, 13:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das große E-Bike-Festival vom 3. bis 5. April an der Reinoldikirche in Dortmund fällt bekanntlich wegen des Coronavirus aus. Das macht sich nun der Brackeler Fahrradhändler Kai Bartz (57) zunutze.

Er will ein eigenes – viel kleineres – E-Bike-Festival organisieren. Der Fahrradbauer Specialized sei nach der Absage auf ihn zugekommen und habe gefragt, ob er sein Programm, das für das Festival geplant war, nicht einfach in Brackel anbieten könne.

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Kai Bartz, der seine Geschäftsräume seit 2006 am Brackeler Hellweg 179 hat, war einverstanden. Und so soll nun für alle Fahrrad-Interessierten am 3. und 4. April, jeweils von 10 bis 18 Uhr, die Möglichkeit bestehen, dort ein E-Bike probezufahren.

Das E-Bike-Festival in Dortmund wechselt von der City nach Bracke

Kai Bartz will trotz des Coronavirus ein kleines E-Bike-Festival in Brackel organisieren – hier mit einem 12,2 Kilogramm leichten Modell, das eine Reichweite von 195 Kilometern hat. © Andreas Schröter

Besucher können sich verschiedene Modelle ansehen oder sich von Fachleuten beraten lassen. Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Brackeler Marktplatz nebenan.

„Man kann sich nicht komplett einigeln“

Bedenken, dass er mit einer solchen Messe nun seinerseits zur Verbreitung des Coronavirus beiträgt, hat Kai Bartz nicht. Zum einen erwarte er nicht Tausende von Besuchern. Zum anderen, sagt er, könne man sich doch auch nicht komplett einigeln.

Außerdem sei gerade in Zeiten des Coronavirus das Fahrrad eine Alternative zu überfüllten Bussen und Bahnen im Öffentlichen Personennahverkehr, so Bartz.

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