EDG-Container-Standort wie leergefegt: Bürger befürchten Müll-Chaos

Plötzlich verschwunden

Die einen stören sich an dem Krach, der von einem Container-Standort ausgeht, die anderen können nicht genug von den „Sammelplätzen“ haben. Wenn plötzlich jedoch Container verschwinden, gibt's Diskussionen.

Berghofen

, 09.06.2021, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kein Container weit und breit. Ein EDG-Standort im Dortmunder Süden.

Kein Container weit und breit. Ein EDG-Standort im Dortmunder Süden. © Jörg Bauerfeld

Es ist immer so. Liegt so ein Container-Standort mit Altpapier und diversen Altglas-Containern vor der eigenen Tür, will man ihn am liebsten zum Teufel jagen. So geschehen an der Kneebuschstraße im Dortmunder Süden. „Ich hoffe, die stellen die Dinger gar nicht erst wieder auf“, so ein Anwohner.

Geteilte Meinung über Sinnhaftigkeit

Während per Mail eine ganz andere Meinung in der Redaktion eintrudelte. Hier wurde vom Sparen am falschen Ende gesprochen und sogar langwierige Schäden an der Umwelt befürchtet, weil nun noch mehr Müll in der Gegend verteilt würde. Aber was war geschehen?

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Praktisch über Nacht hatte die EDG ihren Container-Standort an der Kneebuschstraße in Berghofen komplett abgeräumt. Alles weg, bis auf die Umzäunung und die Bodenplatte, auf der die großen Entsorgungskästen ihren festen Stand haben.

Der Grund für das Entfernen der Container ist folgender: Laut EDG soll es sich nur um eine zeitliche begrenzte Entfernung der Sammelcontainer handeln. Also um eine vorübergehende Auflösung, wie es in einer Pressemeldung der EDG heißt.

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Bis voraussichtlich 25. Juni 2021 stünden die Container nicht zur Verfügung, so Petra Hartmann, Pressesprecherin der EDG. Schuld daran sei die erneute Baustelle auf der Schüruferstraße. Denn dadurch ist eine Zufahrt zur Kneebuschstraße und auch zur Schürener Straße von der Schüruferstraße aus nicht möglich. Der Container-Standort Schürener Straße ist daher ebenso bis zum 25. Juni nicht nutzbar.

Ausweichstandorte stehen zur Verfügung

„Für den befristeten Zeitraum bitten wir, auf die Nachbarstandorte Conradusstraße / Erlenbachstraße und Busenbergstraße 8 auszuweichen. Dort stehen ebenfalls Depotcontainer zur Abgabe von Altglas und Altpapier zur Verfügung“, so Petra Hartmann.

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