EHC empfängt Bad Nauheim – Einsatz von Finkenrath fraglich

Eishockey-Oberliga

DORTMUND Im vierten Versuch soll es endlich klappen: Der EHC Dortmund tritt Freitag (20 Uhr) gegen die „Roten Teufel“ aus dem hessischen Bad Nauheim an und will den ersten Sieg gegen einen Ligafavoriten einfahren.

von Von Benjamin Blum

, 12.11.2009, 16:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ryan Martens (l.) will mit seineTeam endlich gegen ein Spitzenteam gewinnen.

Ryan Martens (l.) will mit seineTeam endlich gegen ein Spitzenteam gewinnen.

Für Frank Gentges haben die letzten Spiele der Hessen jedoch keine große Aussagekraft: „Das waren unglückliche Niederlagen. Bad Nauheim ist personell stärker besetzt als unser Team.“ Besonders gefährlich könnten der EHC-Defensive die Stürmer Kyle Piwowarczyk (16 Scorerpunkte) und Tobias Schwab (15) werden. Stark besetzt ist auch die Torhüterposition der Gäste, wie Gentges sagte: „Wir waren vor der Saison auch an Boris Ackers interessiert, der in der ersten holländischen Liga zum besten Keeper gewählt wurde, aber Bad Nauheim hat uns überboten.“ Statt Ackers hat bekanntlich Benjamin Finkenrath einen Vertrag beim EHC Dortmund unterschrieben. Es ist jedoch fraglich, ob der Keeper gegen Bad Nauheim spielen kann: „Benjamin hat seit Wochen Schmerzen, war nur gegen Landsberg richtig fit. Ich werde erst kurzfristig entscheiden können, wer im Tor steht“, sagte Gentges.

Die übrigen Spieler im Kader sind einsatzbereit und brennen darauf, das erste Spitzenteam zu schlagen. Verbessern müssen sich die Elche laut Gentges dafür nur in Sachen Chancenverwertung: „In den Spitzenspielen wie gegen Herne waren wir auf Augenhöhe, nutzten unsere Chancen aber nicht konsequent, während die Gegner uns auskonterten.“ Gegen Bad Nauheim gibt es für den EHC nun die Gelegenheit, es besser zu machen.

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