Kajo Neukirchen galt als der große Sanierer. Dieser Ruf machte ihn zum Top-Manager vieler großer Deutscher Konzerne. In Dortmund war er bei den Stahlarbeitern deswegen gefürchtet. Er starb am 26. Dezember 2020. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Zum Tod des früheren Hoesch-Chefs

„Ein harter Sanierer“ – eine Dortmunder Erinnerung an Kajo Neukirchen

Dortmund war einst strahlende Stahlstadt. Das endete Anfang der 90er-Jahre. Kajo Neukirchen war damals Chef bei Hoesch, bevor es übernommen wurde. Er starb an Covid-19. Eine Erinnerung.

Karl-Josef Neukirchens Wirken in Dortmund dauerte weniger als zwei Jahre. Es war eine entscheidende Zeit. Sie machte aus der Stahlmetropole Dortmund das, was sie heute noch ist. Eine Suchende, eine Stadt im Strukturwandel. Eine, die versucht, ohne die große Schwerindustrie ihren Platz in einer globalisierten Welt zu finden.

Der frühere Chef wurde ermordet

„Feindliche Übernahme“ von Hoesch

Strahlende Stahlgeschichte Dortmunds verliert an Glanz

Mann aus einfachen Verhältnissen

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Leitender Redakteur, seit 2010 in der Stadtredaktion Dortmund, seit 2007 bei den Ruhr Nachrichten.
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