Ein Hauch Nostalgie

Im Nordorsten Am Wochenende wurde in vielen Stadtteilen der 1. Advent mit einem kleinen Fest oder einem gemütlichen Basar eingeläutet. So auch auf dem traditionellen Christkindlmarkt Brackel.

30.11.2008, 17:11 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Viel Spaß hatte diese junge Dame auf dem 1. Dortmunder Dampf- Karussell. RN-Fotos (4) Lindert</p>

<p>Viel Spaß hatte diese junge Dame auf dem 1. Dortmunder Dampf- Karussell. RN-Fotos (4) Lindert</p>

Schon von weitem stieg einem der Duft von Bratwurst und Waffeln in die Nase. Bereits zum 27. Mal feierte die Gemeinde St. Clemens zusammen mit der Kolpingfamilie, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), der evangelischen Gemeinde Brackel, dem Seniorenzentrum Eulengasse und vielen weiteren Freunden den 1. Advent.

Familientreffen

"Es ist immer wie ein Familientreffen. Der Christkindlmarkt ist eine Tradition, bei der viele Menschen Hand in Hand für den guten Zweck zusammenarbeiten", erzählte Pressesprecherin Annette Weber begeistert. "Seit mehreren Jahren unterstützt die Gemeinde so die Diözese Kasama in Sambia. Es ist ein Projekt von Farmern, die durch die Spenden im nächsten Frühjahr einen eigenen Laden eröffnen können. Sie können dann ihre Waren direkt verkaufen und sind nicht mehr auf den Zwischenhandel angewiesen", führt Annette Weber aus.

Zum ersten Mal konnte das Fest in diesem Jahr in den neuen Räumlichkeiten des Franz-Stock-Hauses und rundherum stattfinden. "Es ist viel schöner so. Viel übersichtlicher. Im letzten Jahr standen wir durch den vielen Regen noch im Matsch", sagt Christian Wintzer, der bereits seit 1998 in der Gemeinde mitarbeitet.

"Sehr zufrieden"

"Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden", freut sich die Pressesprecherin. Dicht gedrängt hielten die Besucher in dem Zelt ein Pläuschchen und nahmen das Angebot an Leckereien und Getränken gern an.

Neben einer Tombola mit 1500 Preisen, einem Büchermarkt, einem Schmuckverkauf und einer Hüpfburg gab es auch in diesem Jahr wieder eine spezielle Besonderheit: das erste Dortmunder Dampf-Karussell von 1897. Die kleinen Gäste hatten sichtlich Freude an dem nostalgischen Gefährt und Wintzer, der in diesem Jahr für das Karussel verantwortlich war, hatte viel zu tun. Gelohnt hat es sich allemal. Jennifer Heß

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