Ein Honigtag in der City

09.10.2007, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bisher haben die Imker den Honigtag in Bielefeld, Hamm oder Recklinghausen gefeiert, jetzt ist Dortmund an der Reihe. "Wir wollen die Imkerei wieder mehr in die Öffentlichkeit rücken", sagt Friedrich-Wilhelm Brinkmann, Vorsitzender des Landesverbandes Westfälischer und Lippischer Imker e.V.

Deshalb will der Dortmunder Kreisimkerverein den Platz rund um die Reinoldikirche am Sonntag, 14. Oktober, in einen Bienenstock verwandeln, in dem Besucher fleißig Informationen rund um die Imkerei, Honig und Wachs sammeln können. Wer sich selbst mit dem Gedanken trägt, sich ein Bienenvolk zuzulegen, bekommt hier Rat und Hilfe. Kinder dürfen unter anderem Kerzen für die Weihnachtszeit ziehen, Körbe flechten oder lernen, wie sie Nisthilfen für Wildbienen basteln.

Das Fachpublikum trifft sich währenddessen im Reinoldisaal der Handwerkskammer an der Reinoldistraße. Mit 300 Karten sind die Fachvorträge ab 10.30 Uhr zum Thema "Dicke Völker, volle Honigtöpfe" allerdings fast ausverkauft.

Die Imker Nordrhein-Westfalens fiebern bereits der Preisverleihung entgegen, die Sonntag zwischen 9.30 und 10.30 Uhr im Reinoldisaal erfolgt. Rund 1000 Honigproben haben sie zur Qualitätskontrolle an die Landwirtschaftskammer nach Münster geschickt, jetzt werden die Besten mit Bronze, Silber und Gold belohnt. "96,1 Prozent der geprüften Honige sind frei von Pflanzenschutzmitteln und Rückständen aus der Behandlung gegen die Varroa-Milbe", freut sich Werner Mühlen von der Landwirtschaftskammer. Deutschlandweit gebe es kein vergleichbar gutes Ergebnis. Mühlen führt das auf die guten Schulungen der Nachwuchsimker zurück. bel

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