Ein luftiger Übergang

19.05.2008, 18:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein luftiger Übergang

Hörde Luftig, leicht und locker. Wenn Ihnen bei diesen Worten das Wasser im Mund zusammenläuft und Sie in Gedanken ein fluffiges Gebäck auf dem Teller liegen sehen - falsch gedacht.

Denn diese Beschreibung trifft auf die geplante Fuß- und Radbrücke, die sich bis Ende dieses Jahres über die Faßstraße spannen soll, wie die Faust aufs Auge. Die Pläne der LEG Stadtentwicklung GmbH & Co.KG lassen Vorfreude aufkommen.

Kein Angstraum mehr

Das finstere Loch von einst, eher ein Angstraum als ein angenehmer Durchgang, wird Geschichte sein. Die Arbeiten zur Neugestaltung des Bereiches am ehemaligen Eliasdamm laufen auf Hochtouren. Am Samstag wurden die beiden alten Stahlbrücken abgebaut. Die eine, ein zweispurige Konstruktion, zerlegten LEG Mitarbeiter an Ort und Stelle. Die andere, eine einspurige Stahlkonstruktion, ging komplett in Richtung Sauerland (wir berichteten).

"Die Vorarbeiten, um die neue Brücke aufzusetzen, werden in ca. drei Wochen beendet sein", erklärt Frank Pflitsch (Foto) Mitarbeiter der LEG. "Die Ausschreibung für die weiteren Arbeiten laufen und ich denke, dass mit der Errichtung der neuen Brücke in gut vier Monaten begonnen werden kann".

Ende des Jahres soll alles erledigt sein. Auch die Reste der Gichtgasleitung werden dann in diesem Bereich verschwunden sein. Zuvor wird aber noch mit schwerem Gerät Platz geschaffen. Die Betonwände, die von dem alten Brückenbauwerk übrig geblieben sind, müssen weichen. In Richtung Phoenix-West wird eine begrünte Böschung für ein angenehmes Gesamtbild sorgen.

Semmerteichstraße

Zusammengesetzt wird die neue Rad- und Fußgängerbrücke an Ort und Stelle und dann mit Hilfe eines Kranwagens auf die Auflager gehoben. Zeitgleich soll auch die neue Überführung an der Semmerteichstraße fertig gestellt sein. Was danach folgt ist von Seiten der LEG die Fertigstellung des Fuß- und Radweges, der vom Phoenixsee über die Eliasbahn-Trasse über das Phoenix-West Gelände verläuft. Es geht also weiter voran in Hörde. jöb

www.leg-nrw.de

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