Ein Stück Heimat zum Trinken - der erste Hombrucher Sekt ist da

Verein „Wir lieben Hombruch“

Weißes Glas, wenig Schnickschnack und ein Logo, das ins Auge springt. So sieht der erste „Hombrucher Sekt“ von außen aus. Darin: Ein Getränk, das die Verbundenheit zum Ortsteil stärken soll.

von Anika Hinz

Hombruch

, 03.05.2019, 16:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Verein „Wir lieben Hombruch" um Marco Lufter (v.l.), Kay-Uwe Schickle und Dennis Orthen präsentiert mit Stolz seinen ersten Sekt.

Der Verein „Wir lieben Hombruch" um Marco Lufter (v.l.), Kay-Uwe Schickle und Dennis Orthen präsentiert mit Stolz seinen ersten Sekt. © Anika Hinz

Heimatliebende Hombrucher und alle Fans des Stadtteils können jetzt den ersten Hombrucher Sekt kaufen und kosten. Ins Leben gerufen wurde er von dem Verein „Wir lieben Hombruch“, der mit dem Getränk ein einfaches Ziel verfolgt. „Die Verbundenheit mit Hombruch zu stärken“, sagt Vereinsmitglied Kay-Uwe Schickle.

Zu kaufen gibt es den extra-trockenen Sekt im Rewe an der Harkortstraße - und zwar nur dort. Denn bisher dürfen keine anderen Händler den Sekt vertreiben. Der Grund ist der Alkoholgehalt. „Wir haben viele Anfragen von Leuten bekommen, aber leider ist das nicht möglich. Ein Optiker darf keinen Alkohol verkaufen“, erklärt Vereinsmitglied Dennis Orthen. Doch warum fiel die Wahl dann nicht auf ein nicht-alkoholisches Getränk?

Nicht immer nur die üblichen Primeln

„Wenn wir zu Geschäftseröffnungen gehen, wollten wir etwas ‚Exquisites‘ mitbringen. Ein Sekt ist da schon schöner als die üblichen Primeln“, so Orthen. Bisher wurde der Sekt gut angenommen - Rewe hat sogar schon Flaschen nachbestellt. Gewinn erzielen möchte der Verein durch den Verkauf aber nicht.

Im Gegenteil: Ein Euro des Kaufpreises von 6,99 Euro geht an eine gemeinnützige Organisation. „Wichtig ist uns dabei, dass die Empfänger wechseln“, sagt Orthen. Wer den ersten Hombrucher Sekt testen möchte, kann dies am Samstag (4. Mai) beim ersten Hombrucher Frühling machen.

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