Abenteuerlich: Eine komplette Schule reist in Kisten gepackt von Eving nach Wickede

Max-Wittmann-Schule

Auf dem Stundenplan der Wittmann-Schule stehen derzeit nicht Mathe und Deutsch, sondern nur: Kisten packen. Stunde um Stunde. Am Dienstag, 14. Mai, ist letzter Schultag in Eving.

Eving

, 13.05.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Abenteuerlich: Eine komplette Schule reist in Kisten gepackt von Eving nach Wickede

Auch die Schüler packen mit an, wenn es darum geht, die Schule in Kisten zu verpacken und auf die Reise nach Wickede zu schicken. © Britta Linnhoff

Das Sekretariat der Max-Wittmann-Schule ist so etwas wie die letzte Bastion der Max-Wittmann-Schule an der Oberevinger Straße. Aber damit ist am Dienstag, 14. Mai, nun auch Schluss: An diesem Tag werden hier auch Computer und Telefone abgeklemmt. Dann ist hier Feierabend. Und das für mehrere Jahre.

Die Förderschule zieht um nach Wickede, nimmt Reißaus vor der aus dem Ruder gelaufenen Sanierung des Schulgebäudes. „Dann gibt es hier nur noch eine Notbesetzung“, sagt Schulleiter Torsten Sundermann. Die meisten seiner Schüler bleiben einfach bis Ende dieser turbulenten Umzugswoche zuhause.

Ausweichquartier ist deutlich kleiner als das Evinger Schulgebäude

Im Ausweichquartier in Wickede am Dollersweg ist am Montag, 20. Mai, erster Schultag. Hier füllen sich inzwischen die Flure und Klassenzimmer mit Möbeln. „Mehr als 1500 Umzugskartons haben wir inzwischen gepackt“, sagt Sundermann. Viele hat das Umzugsunternehmen schon von Eving nach Wickede gefahren.

1500 Kartons, und doch steht und liegt noch immer so einiges im Evinger Schulgebäude. Es wird nicht einfach, das alles unterzubringen: Das Wickeder Gebäude ist nur halb so groß wie das Evinger.

Die Schulverwaltung plant mit einem Aufenthalt von drei bis vier Jahren im Ausweichquartier.

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