Eine Nacht im Polizeipräsidium

Kulturfreunde sollten sich den 15. September schon mal dick mit rotem Filzer im Kalender anstreichen. Denn dann steht die siebte Dortmunder Museumsnacht vor der Tür.

03.07.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gestern hat die DEW bereits das offizielle Plakat vorgestellt. Am kommenden Montag (9. 7.) beginnt der Kartenvorverkauf für die Veranstaltung.

In der diesjährigen «Nacht der Kontraste» laden insgesamt 60 kulturelle Einrichtungen der Stadt zum Besuch ein. Darunter sind nicht nur zahlreiche Museen, sondern auch Galerien, Ateliers, freie Kulturzentren und die Kirchen der Stadt. Neben Führungen durch aktuelle Ausstellungen gibt es Theatershows zu sehen, Konzerte und Lesungen zu belauschen sowie interaktive Elemente, die zum Mitmachen animieren.

Selbst Orte, in denen man keine Kultur vermuten würde, öffnen in der Museumsnacht ihre Pforten. So zeigt das Polizeipräsidium in seiner Ausstellung «eins eins null» Auszüge aus der täglichen Arbeit der Ordnungshüter. Dokumente und Bilder aus der Polizei-Historie, Filme und Exponate von gegenwärtigen Einsätzen - wie Unfallautos - und nicht zuletzt Einblicke in aktuelle Fahndungsmethoden sollen dem Besucher einen Blick hinter die Kulissen gewähren.

Ein weiterer Höhepunkt der Museumsnacht ist die «Präsenz des Anderen - Interreligiöses Kulturprojekt an vier Orten»: Im Lutherzentrum, der Abu-Bakr-Moschee, der St. Dreifaltigkeitskirche und der D.I.T.I.B. Zentralmoschee werden Abdrücke aus Dortmunder Kirchen, Moscheen und Synagogen ausgestellt.

Neben zahlreichen weiteren kulturellen Leckerbissen wird es noch Jazz-Konzerte im domicil und ein großes Open-Air-Theater geben. Das komplette Veranstaltungsprogramm geben die Organisatoren im August bekannt. wet

Tickets kosten im VVK 9,50-12,50 (Erwachsene) und 3 (Kinder ab sechs Jahre). Erhältlich sind sie bei der DSW (Kampstraße, Reinoldikirche), im KulturInfoShop sowie unter Tel. 0180- 3 00 39 03.