Eine Reise in die Welt der Computer-Geschichte

Neues Museum

Rund 800 Exponate umfasst die Sammlung des "Binariums", Dortmunds Computermuseum in einem sanierten Zechengebäude in Huckarde. Christian Ullenboom hat es eröffnet - und uns durch die Ausstellung geführt.

HUCKARDE

, 10.12.2016, 11:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eindrücke aus dem Deutschen Museum der digitalen Kultur.

Eindrücke aus dem Deutschen Museum der digitalen Kultur.

Im April 2011 habe er angefangen zu sammeln, erzählt Christian Ullenboom. Alte Heimcomputer, Spielekonsolen, Spiele, weltweit habe er nach Exponaten gesucht. Von Anfang an sei es ihm um das Museum gegangen. Jetzt hat er das Binarium eröffnet, Dortmunds erstes Computermuseum.

Im Erdgeschoss verfolgen Besucher in drei Räume die Entwicklung der Konsolen – von Ataris „Pong“ bis zur Xbox One. Rund 800 Exponate umfasst die Sammlung laut Christian Ullenboom, etwa 250 davon werden ausgestellt. Die meisten Besucher werden jedoch wegen der 20 Spielstationen anreisen – auch wenn für den Direktor die Hardware im Fokus steht.

Das Autorennen bestreiten Besucher im Go-Kart, auf dem Wii-Balance-Board fahre ich Snowboard, der Flugsimulator wurde sogar eigens fürs Binarium gebaut – leider fehlt die Bedienungsanleitung. Ulrike Erstling (48) spielt gerade Super Mario. Sie sitze gerne abends mit ihrem Mann an der Konsole, dabei könne sie gut abschalten.

hre Favoriten: Adventure und Jump‘n‘Run-Spiele. Wenn sie die alten Verpackungen sehe, würden Kindheitserinnerungen in ihr hochkommen. "Ich finde es toll, dass die Sachen hier weiterleben." Jeder zweite Deutsche spielt Computer- und Videospiele - da sollte das neue Museum genug Interessenten anlocken.

Das Binarium, Hülshof 28, öffnet montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, am Wochenende bis 18 Uhr.
Der Eintritt kostet 5, ermäßigt 4 Euro, Kinder unter sechs Jahren frei.
Die obere Etage zur Geschichte des PCs will Ullenboom 2017 eröffnen.

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