Einschulung 2023 in Dortmund: Was Eltern jetzt wissen müssen

Kinder, die 2023 in die Grundschule kommen, können bald in Dortmund angemeldet werden (Symbolbild).
Kinder, die 2023 in die Grundschule kommen, können bald in Dortmund angemeldet werden (Symbolbild). © picture alliance/dpa
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Kinder, die nächstes Jahr eingeschult werden, können bald für die Grundschulen angemeldet werden – in Dortmund sind das rund 6000 Kinder. Möglicherweise sind es sogar mehr, weil es insbesondere aus der Ukraine viele Zuzüge gegeben hat, so die Stadt.

Für das Schuljahr 2023/24 gilt: Alle Kinder, die zwischen dem 1. Oktober 2016 und dem 30. September 2017 geboren wurden, werden schulpflichtig.

Alle Eltern und Erziehungsberechtigten, deren Kinder das betrifft, erhalten Ende September ein Informationsschreiben des Fachbereichs Schule der Stadt Dortmund. Dem liegt auch ein Anmeldebogen bei, mit dem sie die Kinder an der von ihnen gewünschten Grundschule anmelden können. Anmeldefrist ist der 31. Oktober, jedes Kind kann nur an einer Grundschule angemeldet werden.

Einschulung in Dortmund: Auch jüngere Kinder können eingeschult werden

Wenn die Erziehungsberechtigten das wünschen, können auch Kinder, die nach dem 30. September 2017 geboren sind, vorzeitig eingeschult werden – wenn sie denn schulfähig sind. Darüber entscheidet die jeweilige Schulleitung unter Berücksichtigung des schulärztlichen Gutachtens. Fragen dazu gilt es mit der jeweiligen Grundschule zu klären.

Der Anmeldebogen ist auch über die Grundschulen erhältlich oder kann auf www.dortmund.de/schule im Bereich „Service“ heruntergeladen werden.

Grundsätzlich können Eltern und Erziehungsberechtigte die Schule für ihr Kind frei auswählen, ein Anspruch auf einen Schulplatz besteht jedoch „für die nächstgelegene Grundschule im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten“, so die Stadt Dortmund in einer Mitteilung. Besonderheiten gibt es bei sogenannten Bekenntnisschulen, die ihre Schüler auf Basis religiöser Bekenntnisse unterrichten.

Schulweg in Dortmund: Welches Kind bekommt Fahrtkosten erstattet?

Ob ein Kind Anspruch auf Übernahme der Kosten für die Fahrt zur Schule hat, hängt davon ab, wie weit die nächstgelegene Schule entfernt ist: „Schülerfahrkosten werden bis zur nächstgelegenen Grundschule übernommen, sofern der Schulweg in der einfachen Entfernung mehr als zwei Kilometer beträgt“, so die Stadt weiter.

Alle weiteren Fragen zur Einschulung beantworten die Schulleitungen der Grundschulen. Informationen zum Anmeldeverfahren erhalten Erziehungsberechtigte unter www.dortmund.de/schuleim Bereich „Service“ oder beim Fachbereich Schule unter Tel. (0231) 50-2 30 98 sowie per Mail: einschulung@stadtdo.de.