Eintracht-Grundschule bekommt eine neue Leiterin

rnSchulen in Dortmund

Jetzt ist es offiziell: Eva Pflug heißt die neue Schulleiterin an der Eintracht-Grundschule im Dortmunder Süden. Die „Neue“ hat eine interessante Vita – und steht vor einer Herausforderung.

Holzen

, 09.01.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eva Pflug hat schon im vergangenen Jahr in die Eintracht-Grundschule reingeschnuppert. Und zwar bei der Weihnachtsfeier. Die angenehme Atmosphäre während der Veranstaltung war für die 44-Jährige besonders beeindruckend, sagt sie. Das Zusammenkommen habe sie in der Entscheidung bestärkt, sich für die Grundschule in Holzen entschieden zu haben.

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„Ich habe hier sehr nette und unheimlich engagierte Kollegen angetroffen“, sagt Eva Pflug, die sich mit einem Tag Verspätung über die offizielle Amtsübergabe freuen konnte.

Anja Kästner vom Schulverwaltungsamt machte die gebürtige Dortmunderin am Dienstag (8.1.) offiziell zur Schulleiterin in Holzen und überreichte die Ernennungsurkunde.

Nachfolge von Irmgard Möckel

Eva Pflug tritt damit die Nachfolge von Irmgard Möckel an, die viele Jahre die Geschicke an der zweizügigen Schule im Dortmunder Süden geleitet hat. Nach dem Ausscheiden Irmgard Möckels war Stephanie Klein (Wichlinghofer Grundschule) kommissarische Leitung.

Die „Neue“ lebt in Sölderholz, ist verheiratet, hat zwei Töchter und zwei Hunde – und eine interessante Vorgeschichte: Die 44-Jährige ist studierte Sonderpädagogin und hat unter anderem an der Frenzelschule in Hörde und an der Käthe-Kollwitz-Schule in Kamen (Förderschule) gearbeitet.

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2007 wechselte sie zur Grundschularbeit. Beide Förderschulen gibt es im Übrigen nicht mehr, was Eva Pflug aber nicht als böses Omen für die Eintracht-Grundschule werten möchte.

Individuelle Förderung und Inklusion

Denn in Holzen hat sie viel vor. Sie möchte, wie sie sagt, auf einem sehr guten Grundstock aufbauen. Inklusion ist ein Thema, das Eva Pflug am Herzen liegt. „Bei allen Problemen, die es so mit der Inklusion gibt, ist es mein Arbeitsfeld.“

Auch die Mint-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) möchte sie bewerben. „Hier möchte ich etwas mehr bewegen.“

„Profil schärfen“, nennt Eva Pflug das. Dazu gehört auch die individuelle Förderung der einzelnen Schüler. Nicht nur die Schwächen, sondern auch die Stärken. Das ist ihr wichtig.

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Eine Baustelle bekommt die 44-Jährige bei ihrer Schulleitungs-Premiere sofort aufs Auge gedrückt: Das seit vielen Jahren stillgelegte Schulschwimmbecken. Es wurde 2009 geschlossen wurde, weil die Sanierung zu teuer gewesen wäre. Hier soll sich etwas tun, sagt Pflug. Doch der Rat der Stadt Dortmund hat das letzte Wort.

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