Elektromobilität in Hombruch: Workshop oder eine werbende Informationsrunde?

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Der angekündigte Workshop E-Mobilität in Hombruch war doch eher eine reine, mitunter werbliche, Informationsveranstaltung von DEW21 und Wirtschaftsförderung Dortmund.

von Rüdiger Barz

Hombruch

, 15.07.2019, 11:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das, was als Workshop angekündigt war, war dann doch eine reine Informationsveranstaltung, wie Bezirksbürgermeister Hans Semmler gleich zu Anfang kundtat. Die wenigen Besucher lauschten in der Bezirksverwaltungsstelle Hombruch gut zweieinhalb Stunden den Vorträgen der Wirtschaftsförderung Dortmund und der DEW21.

Der Dienstagabend (9. Juli) war geteilt in zwei Vorträge. Kurt Pommerenke, Projektleiter bei der Wirtschaftsförderung, startete und erläuterte ausführlich die strammen Pläne der Stadt Dortmund. Hier ging es um Ladestationen, auch um jene, die an Straßenlaternen aufgebaut werden sollen, um ein flächendeckendes System zu erhalten. „550 Ladepunkte an Laternen sollen für eine dichte Infrastruktur sorgen“, so Pommerenke. Des Weiteren wurden Fördergelder angesprochen, und auch Sharingprogramme stehen auf der Agenda.

Elektromobilität in Hombruch: Workshop oder eine werbende Informationsrunde?

Flottengrößen, die bis 2030 nach Möglichkeit erreicht werden sollen. © Rüdiger Barz

Im weiteren Verlauf erklärte Monika Schneider von DEW21 das „fahr e“-Konzept des Energieversorgers. „fahr e“ steht dabei für: fahr einfach elektrisch. Es umfasst eine Internetseite und ein kostenpflichtiges Informationspaket, das Kunden zur Verfügung steht.

Ein Infoabend mit vielen Zahlen. Aber auch ein Abend, bei dem Punkte wie die Ladezeiten, die Haltbarkeit und Reichweite von Elektrofahrzeugen erst gar nicht angesprochen wurden. Und der keine greifbaren Erkenntnisse für die Elektromobilität in Hombruch brachte.

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