Eltern sollen als „Alltagshelfer“ Kitas in der Corona-Krise unterstützen

Fabido

In den städtischen Kitas sollen bis Jahresende knapp 100 bezahlte „Alltagshelfer“ eingestellt werden, um die Corona-Krise besser zu bewältigen. Die Stadt will dafür vor allem Eltern gewinnen.

Dortmund

, 30.10.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alltagshelferinnen und -helfer sollen Kitas in der Corona-Krise unterstützen - etwa beim Desinfizieren von Spielzeug.

Alltagshelferinnen und -helfer sollen Kitas in der Corona-Krise unterstützen - etwa beim Desinfizieren von Spielzeug. © dpa

Auch an den Kindergärten geht die Corona-Pandemie nicht spurlos vorüber. Immer wieder müssen Gruppen oder sogar ganze Kitas wegen Corona-Infektionen geschlossen werden. Insgesamt seien Kitas und Schulen aber keine Infektionsherde, bilanziert Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger.

Dazu beitragen, dass das so bleibt, sollen auch verstärkte Hygieneauflagen, die in den Kitas gelten. Und die sorgen natürlich für höheren Aufwand bei der Arbeit vor Ort.

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Die Stadt reagiert jetzt darauf. Der Verwaltungsvorstand hat am Dienstag (27.10.) beschlossen, dass der städtische Kita-Betreiber Fabido bis Jahresende bis zu 99 Alltagshelferinnen und -helfer für Arbeitsschutz und Hygiene einstellen kann. Das ist etwa ein Helfer pro Kita.

Geld kommt vom Land

Die Mittel dafür stellt die Landesregierung kurzfristig und befristet aus dem NRW-Rettungsschirm zur Abfederung der Corona-Krise zur Verfügung, teilte die Stadt mit. Der städtische Eigenbetrieb Fabido erhält vom Land pro Einrichtung einen Zuschuss von bis zu 10.500 Euro.

Vor allem Eltern sollen als „Alltagshelferinnen und -helfer“ gewonnen und mit 20 Wochenstunden pro Person in den Kitas eingesetzt werden – allerdings nicht in der Kita ihres eigenen Kindes.

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