Endspurt: Dortmund wirbt um das Fußball-Museum

DORTMUND Wirtschaft und Politik machen sich wenige Tage vor der erwarteten Standort-Entscheidung des DFB für die Ansiedlung des Nationalen Fußballmuseums in Dortmund stark.

von Von Oliver Vollmerich

, 18.01.2009, 15:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gegenüber vom Hauptbahnhof könnte das DFB-Museum entstehen.

Gegenüber vom Hauptbahnhof könnte das DFB-Museum entstehen.

IHK-Präsident Udo Dolezych und Hauptgeschäftsführer Reinhard Schulz wollen in einem Brief an NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers für Dortmund werben. Und auch von der örtlichen SPD ist bereits ein Brief nach Düsseldorf unterwegs. Darin macht Parteichef Franz-Josef Drabig auf die Vorzüge Dortmunds u.a. mit Blick auf die Einbindung in die Kulturmeile in der City, die zentrale Lage und die Fußballbegeisterung in der Stadt aufmerksam. "Dortmund ist unserer Ansicht nach allerbestens als künftiger Standort geeignet", hebt Drabig hervor.Land fördert Museum massiv Die Briefe richten sich an Ministerpräsident Rüttgers, weil die Ansiedlung des Fußballmuseums in NRW von der Landesregierung massiv gefördert wird. Auch die Investition in Bau und Ausstattung des Museums - beziffert auf rund 26 Mio. Euro - will der DFB mit Hilfe des Landes stemmen. Insofern wird die Landesregierung großen Einfluss auf die Standort-Entscheidung haben.Konkurrent ist Gelsenkirchen Einziger verbliebener Konkurrent Dortmunds ist Gelsenkirchen. Die Entscheidung zwischen beiden Städten wird voraussichtlich am Freitag (23. 1.) im DFB-Präsidium fallen.

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