Engpass beschert Park-Ärger

02.07.2007, 20:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eng ist sie, die Yorkstraße in der Nordstadt. So eng, dass wenig Platz für parkende Autos bleibt. Umso ärgerlicher für die Anwohner, dass es neuerdings Knöllchen regnet, wenn wie so oft die östliche Straßenseite zugeparkt ist und sie ihr Auto zwischen den Bäumen auf der gegenüberliegenden Seite abstellen.

Aus Sicherheitsgründen, betont Werner Leiding als Leiter der Verkehrsüberwachung im städtischen Ordnungsamt. EDG und Feuerwehr hätten moniert, dass sie mit ihren Fahrzeugen nicht durch die Straße kommen, wenn auf beiden Seiten geparkt wird. Gerade einmal 3,05 Meter blieben, wenn einseitig geparkt wird. Stehen Autos auf der westlichen Seite dann noch mit zwei Rädern auf der Fahrbahn, ginge nichts mehr in der engen Wohnstraße. Zudem könnten am Nordende der Sackgasse parkende Autos auf dem Gehweg Kinder gefährden, die auf dem benachbarten Bolzplatz spielen. «Generell sind wir schon großzügig, wenn es um die Auslegung der Parkvorschriften in diesem Viertel geht. Aber die Sicherheit hat Vorrang», erklärt Leiding.

Argumente, die die betroffenen Anwohner nur bedingt verstehen können. Denn in Höhe der Grünanlage im Zentrum der Straße könne von einem richtigen Gehweg, der von Fußgängern genutzt werden kann, gar keine Rede sein. Dort bleibt nicht einmal ein halber Meter zwischen den Straßenbäumen und der Grünfläche. Dass in diesem Bereich abgestellte Autos die Straße zusätzlich einengen, sei nicht nachzuvollziehen.

Vielleicht, so die Hoffnung vor Ort, nimmt sich nun die Politik des Problems an. Immerhin ist sie selbst nicht ganz unschuldig daran. Denn seit die Grünanlage mit Hundeauslauf-Platz neu gestaltet wurde, hat der Parkdruck u.a. durch parkende Hundefreunde noch zugenommen. «Vorher gab es eigentlich nie Probleme», wundert sich Anwohner Olaf Jacobsen. Oli

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