Entdeckungstour führt zu Kunstwerken am alten Industriestandort

Neues Angebot

Kunst findet sich nicht allein in Museen und Galerien. Auch der öffentliche Raum ist voll davon. Im Dortmund Süden wird dazu jetzt eine ganz besondere Entdeckungstour angeboten.

Hörde

, 30.06.2021, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Hüttenmann auf Phoenix-West ist ein Ziel des Rundgangs.

Der Hüttenmann auf Phoenix-West ist ein Ziel des Rundgangs. © Stadt Dortmund

„Nach der Schmelze kommt die Kunst“ heißt ein Spaziergang durch Dortmund-Hörde zu zahlreichen Kunstwerken. Gästeführerin Anja Hecker-Wolf bietet den Rundgang am 1. Juli (Donnerstag) erstmals an. Los geht es um 15 Uhr ab der „Schlanken Mathilde“ am Hörder Marktplatz.

Zunächst geht es über die zeitweise größte Brücke Westfalens zu Bernhard Hoetgers Skulptur der Ausdruckstänzerin Sent M’Ahesa. Weiter führt die Tour zu Hermann Diedrich Piepenstock, dem Gründer der Hermannshütte, dem am Piepenstockplatz ein Denkmal gesetzt wurde.

Auf Phoenix-West bekommen die Spaziergängerinnen und Spaziergänger einen Einblick in die Stahlherstellung und begrüßen den „Hüttenmann“ von Friedel Dornberg. Dass man einen alten Kühlturm auch für Kunst nutzen kann, beweist aktuell die Künstlervereinigung Dortmunder Gruppe e.V. mit ihrem Bannerfestival.

Tickets sind nur im Voraus zu erwerben

Der Rundgang kostet acht Euro, ermäßigt vier Euro. Tickets gibt es an der Kasse des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3, Tel. (0231) 50-25525. Dort müssen die Teilnehmenden auch ihre Daten hinterlassen. Es besteht keine Möglichkeit, am Tag der Tour vor Ort eine Karte zu erwerben.

Die Dortmunder Spaziergänge zur Kunst im öffentlichen Raum können auch privat für eine Gruppe gebucht werden, Infos unter Tel. (0231) 50-24876.

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