Envio meldet Millionen-Verlust

PCB-Skandal

Der im Mai offensichtlich gewordene PCB-Skandal um Envio im Dortmunder Hafen verhagelt auch die Bilanz des Entsorgungsunternehmens für das eigentlich erfolgreiche Geschäftsjahr 2009, die die AG nun mit Verspätung vorgelegt hat.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich

, 26.08.2010, 06:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Envio-Gebäude an der Kanalstraße.

Das Envio-Gebäude an der Kanalstraße.

  Auch im Jahresbericht deutet die Envio-Chefetage an, dass man die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat, den im Mai stillgelegten Betrieb im Hafen wieder aufnehmen zu können. Freilich ohne Zeitperspektive. Die Ursachenanalyse in Sachen PCB-Belastung und „die Umsetzung geeigneter Maßnahmen zur Sicherstellung eines sicheren Weiterbetriebs in Dortmund können voraussichtlich noch längere Zeit in Anspruch nehmen“, heißt es. Es könne zur Zeit nicht beurteilt werden, „wann am Standort Dortmund wieder Umsatzerlöse im Bereich Transformatoren generiert werden können“.   Die Reaktion der Börse, an der Envio noch im März als heißer Anlage-Tipp gehandelt wurde, war war am Mittwoch eine Achterbahn-Fahrt der ohnehin in den Keller gerutschten Envio-Aktie. Sie brach zwischenzeitlich nochmals um gut 10 Prozent ein.

  • Heute stellt die Stadt die Ergebnisse von Blutanalysen von Hafen-Anwohnern und Kleingärtnern vor. Wir berichten aktuell ab 15.30 Uhr.
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