Teilerfolg für Ekel-Tunnel-Anwohner: EDG rückt mit Heißdampf an

rnA40-Unterführung

Eine von Tauben vollgekotete A40-Unterführung wird die EDG nun häufiger im Heißdampf-Verfahren reinigen. Anwohner wünschen sich eine andere Lösung. Doch die lässt auf sich warten.

Lütgendortmund

, 28.07.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für den Ekel-Tunnel am Lütgendortmunder Hellweg/Beverstraße konnten Anwohner einen Teilerfolg erzielen: Die EDG wird die vollgekotete A40-Unterführung nun regelmäßig mit Heißdampf reinigen. Denn die üblicherweise eingesetzte Kleinkehrmaschine hat gegen den hartnäckigen Taubenkot keine Chance.

Herbert und Annegret Lerch freuen sich über das Engagement der EDG, hätten aber eine andere Übergangs-Lösung bevorzugt. Die Bedachungsfirma Burmann/Weller würde den Spalt, in dem die Tauben sitzen und nisten, mit Maschendraht verschließen. Kostenpunkt: rund 2000 Euro.

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Angebot für Straßen.NRW keine Option

Für den Landesbetrieb Straßen.NRW ist dieses Angebot keine Option: „Auch beim Einbau eines Vogel-Einflugschutzes müssen die Vorschriften für Ingenieurbauwerke und Ausschreibungs- sowie Vergaberichtlinien beachtet werden. Eine Planung und ordnungsgemäße Vergabe der Maßnahme ist daher auch für augenscheinlich kleinere Maßnahmen unerlässlich“, schreibt Pressesprecher Stephan Lambrecht.

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Man sichere zu, „dass eine Umsetzung eines Vogel-Einflugschutzes so zeitnah wie möglich erfolgen wird.“ Die Maßnahme habe man für 2021 auf der Agenda. „Den genauen Zeitpunkt können wir noch nicht nennen, aber die notwendigen Planungen sind bereits in Arbeit.“

Ursprünglich sollte die Installation im Zuge von Reparaturarbeiten im vierten Quartal 2020 erfolgen.

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