Erneut Protest gegen höhere Musik-Gebühren

Gema

Nach dem Protest am Donnerstag vor dem Gema-Standort folgte am frühen Freitagabend ein Protestmarsch über den Wall zum Friedensplatz. Nach Polizeiangaben nahmen 160 Teilnehmer daran teil. Zu Zwischenfällen kam es nicht.

DORTMUND

von von Peter Bandermann

, 06.09.2012, 18:14 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Gema fordert im Auftrag der Künstler von „Musiknutzern“ Gebühren ein. Diese Gebühren sollen ab Anfang 2013 steigen. Diskotheken-Betreiber befürchten wegen der steigenden Kosten den Entzug ihrer Existenzgrundlage, denn die Musik ist in dieser Branche der Publikumsmagnet schlechthin.Doch auch Detlev Lauster ist am Donnerstag sauer. Er ist kein Club-Besitzer, sondern Komponist und Texter. Seine Kritik: „Die Gema nimmt 880 Millionen Euro pro Jahr ein. 95 Prozent der Gema-Mitglieder erhalten nicht einmal 1000 Euro pro Jahr. Nur fünf Prozent bekommen den Löwenanteil.“ Bundesweit führt die Gema noch Verhandlungen.

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