Erneuter Vorfall: Mädchen bewerfen diesmal Bundespolizei-Auto mit Flasche

Hauptbahnhof Dortmund

Die Bundespolizei in Dortmund hatte es erneut mit zwei Minderjährigen zu tun, die bei der Behörde erst vor wenigen Tagen für Aufsehen gesorgt hatten. Diesmal ging es um eine zerstörte Scheibe.

Dortmund

26.09.2021, 17:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Einsatzfahrzeug der Bundespolizei ist am Samstag (25.9.) beschädigt worden.

Ein Einsatzfahrzeug der Bundespolizei ist am Samstag (25.9.) beschädigt worden. © Bundespolizei

Ein Foto, das die Bundespolizei am Sonntag (26.9.) veröffentlicht hat, zeigt deutlichen Schaden an einem ihrer Einsatzfahrzeuge. Es sei eines der Fahrzeuge am Dortmunder Hauptbahnhof.

Die Beschädigung soll von zwei minderjährigen Mädchen ausgegangen sein - die der Bundespolizei bereits bestens bekannt seien. Denn erst in der Nacht von Donnerstag auf Freitag missbrauchten sie über 50 Mal den Notruf und täuschten unter anderem eine Notlage vor.

Erneut hatte es die Bundespolizei laut einer Mitteilung jetzt mit den beiden Jugendlichen zu tun. Sie seien am Samstagmorgen (25. September) bei der Bundespolizei im Dortmunder Hauptbahnhof vorstellig geworden.

„Man hätte noch ein weitere Scheibe einwerfen sollen“

Gegen 8.20 Uhr gaben die 14- und 16-Jährigen gegenüber den eingesetzten Beamten an, dass sie ein Dienstfahrzeug der Bundespolizei beschädigt haben. Dabei haben sie eine Sektflasche vor die Scheibe des Fahrzeugs geworfen. Eines der Mädchen teilte den Beamten mit, dies aus Versehen getan zu haben, heißt es in der Mitteilung.

Die Bundespolizisten nahmen das Einsatzfahrzeug in Augenschein und stellten demnach einen erheblichen Schaden an der Seitenscheibe fest. Vor Ort konnte ebenfalls eine zerbrochene Glasflasche sichergestellt werden.

Die beiden Minderjährigen äußerten laut Behörde währenddessen ihren Unmut gegenüber der Bundespolizei. Aufgrund einer Äußerung der 16-Jährigen „man hätte noch ein weitere Scheibe einwerfen sollen“, geht die Bundespolizei von einer vorsätzlichen Tat aus.

Die Mutter der 14-jährigen Bochumerin sowie das zuständige Jugendamt wurden über den erneuten Vorfall informiert. Nach Rücksprache mit den gesetzlichen Vertretern seien die beiden Jugendlichen aus der Wache der Bundespolizei entlassen worden.

Die Bundespolizisten leiteten jeweils ein Strafverfahren „wegen Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel“ ein.

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