Erst abgesperrt, jetzt angemalt: Darum hat diese Brücke am Phoenix-See einen „blauen Fleck“

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Einige Wochen war ein Teil der Brücke am Nordufer des Phoenix-Sees abgesperrt. Jetzt sind die Absperrungen zwar weg, geblieben sind aber ein blauer Fleck und ein abgeklebtes Verkehrsschild.

Hörde

, 31.07.2019, 20:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Blau ist die Farbe der Hoffnung, so einiger Fußballvereine und am Phoenix-See ist ein Blassblau auch die Farbe für Bodenbeläge auf Brücken. Die Brücke am östlichen Rand des Sees hat so eine Farbe.

Eine Aufnahme der Brücke, als die Bauarbeiten noch liefen.

Eine Aufnahme der Brücke, als die Bauarbeiten noch liefen. © Michael Nickel

Die Brücke auf der anderen Seite, zwischen Café Solo und der Phosphat-Eliminationsanlage, hat auch so ein Blassblau. Aber nur auf einem kleinen Teil der Brücke, der Rest ist grau. Warum?

Fahrradfahrer sind von diesem Schild verbannt.

Fahrradfahrer sind von diesem Schild verbannt. © Michael Nickel

Im Juni war gut ein Viertel der Gehfläche auf dieser Brücke für mehrere Wochen abgesperrt. Baustellenzäune verengten die Breite, Fahrradfahrer wurden zum Absteigen aufgefordert, weil es an der Stelle zu schmal war. Zusätzlich wurde das Fahrradsymbol, das die Fläche als Fuß- und Radweg kennzeichnet, überklebt.

Die Rufbereitschaft des Tiefbauamtes sei damals über einen Schaden informiert worden, um einen vermeintlichen Gefahrenbereich zu sichern, erklärt Christian Schön, Sprecher der Stadt Dortmund, auf Anfrage.

Blassblau strahlt ein Teil der Brücke am Phoenix-See.

Blassblau strahlt ein Teil der Brücke am Phoenix-See. © Michael Nickel

Die Absicherung wurde demnach aufgestellt, „da der Schaden in der Gehwegbeschichtung der Brücke eine Verkehrsgefahr darstellte“. Und weiter: „Bei einem Ortstermin mit einer Fachfirma wurde eine sich punktuell ablösende Deckschicht festgestellt.“ Also wurde der Belag in Blassblau erneuert. Pünktlich zum Triathlon am Phoenix-See am 30. Juni waren die Bauarbeiten fertig – und die Brücke hat seitdem einen blauen Fleck.

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