Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Erstaufnahme war wieder einen Abend lang geschlossen

Flüchtlings-Aufnahmestopp

Die Stadt Dortmund hat am Montagnachmittag erneut einen Aufnahmestopp für die Erstaufnahme-Einrichtung für Asylbewerber in Hacheney verhängt. Es ist der dritte Aufnahmestopp innerhalb weniger Tage. In der Nacht zu Dienstag konnte die Einrichtung wieder öffnen.

HACHENEY

, 20.07.2015 / Lesedauer: 2 min
Erstaufnahme war wieder einen Abend lang geschlossen

Wartende Flüchtlinge an der Glückaufsegenstraße.

Aktualisierung Dienstag, 9.41 Uhr:

Weil die Bezirksregierung im Laufe des Abends knapp 600 Ausweichplätze in Oberhausen, Gelsenkirchen, Aachen, Mönchengladbach und Herne organisiert wurden, hob die Stadt um 0 Uhr den Aufnahmestopp wieder auf.

Erstmeldung Montag, 18.57 Uhr:

Am Montagnachmittag hatte die Verwaltung einen Unterbringungsbedarf von knapp 700 Flüchtlingen gemeldet – das doppelte der Kapazität in Hacheney.

Mit Bussen an andere Orte gebracht

Weil das Land offenbar nicht Ausweichplätze in ausreichender Zahl zur Verfügung stellen konnte, wurde der Aufnahmestopp „bis auf Weiteres“ verkündet. Zuletzt gab es einen solchen Stopp am vergangenen Donnerstagnachmittag. Er konnte in der Nacht wieder aufgehoben werden.

Zeitweise seien am Nachmittag in der für maximal 350 Flüchtlinge ausgerichteten Einrichtung 860 Menschen gewesen, sagte dessen Leiter Murat Sivri der dpa. Kurzfristig seien dann 700 Plätze organisiert worden. Mit Bussen seien die Flüchtlinge unter anderem nach Aachen, Oberhausen, Mönchengladbach, Gelsenkirchen und Herne gebracht worden. Unter freiem Himmel wie vor wenigen Wochen müsse niemand übernachten.

5000 Flüchtlinge pro Woche

Die Erstaufnahmeeinrichtungen in Dortmund und Bielefeld sind nach früheren Angaben der landesweit zuständigen Bezirksregierung Arnsberg immer wieder überlastet. In dieser Woche erwartet die Behörde 5000 neue Flüchtlinge in NRW, in der vergangenen Woche wurden 5041 gezählt.

Mit Material der dpa

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt