Coronavirus

Erste Infektion mit Omikron-Variante in Dortmund nachgewiesen

In Dortmund wurde der erste Fall einer Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Sie steht im Verdacht, ansteckender als die bisherigen Virus-Varianten zu sein.
In Dortmund wurde die erste Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen. (Symbolbild) © picture alliance/dpa/KEYSTONE

In Dortmund wurde am Dienstag (7.12.) die erste Infektion mit der Omikron-Variante (B.1.1.529) des Coronavirus bestätigt. Das teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. Die Variante sei mittels einer PCR-Testung bei einem 71-jährigen Mann nachgewiesen worden. Weitere Ermittlungen des Gesundheitsamts zur Kontaktverfolgung laufen.

Die Omikron-Variante weist besonders viele Veränderungen an ihrer Struktur gegenüber dem ursprünglichen Typ des Coronavirus auf und steht im Verdacht ansteckender zu sein als alle bisher bekannten Varianten. Abschließende wissenschaftliche Erkenntnisse dazu, wie ansteckend das Virus ist und wie gut die aktuellen Impfstoffe schützen, liegen noch nicht vor.

Verschärfte Maßnahmen des Gesundheitsamts

Das Dortmunder Gesundheitsamt geht Hinweisen auf eine Infektion mit der Omikron-Variante mit hoher Priorität nach. Es werden enge Kontaktpersonen ermittelt, die ein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung haben. Dies betreffe Personen, die sich für mehr als zehn Minuten im selben Raum mit einem bestätigten Fall aufgehalten haben (unabhängig von Abstand und Maske) und Personen, die sich mehr als zehn Minuten lang ohne Maske auf 1,5 Meter einem bestätigten Fall genähert haben.

Das sonst mögliche „Freitesten“ mittels PCR aus einer Quarantäne für geimpfte Personen ist nach einer Empfehlung der Bezirksregierung im Fall einer Infektion mit der Omikron-Variante nicht möglich.

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