Evangelische Kirche hilft Opfern der Flutkatastrophe

08.09.2008, 14:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Westen Mehr als fünf Wochen sind seit der Unwetterkatastrophe vergangen. In den hauptsächlich betroffenen Stadtteilen Dorstfeld und Marten scheint Normalität eingekehrt zu sein. Doch der Schein trügt. Viele Familien stehen nach den Aufräumarbeiten vor dem Nichts.

Den Opfern der Flutkatastrophe stellen die evangelischen Vereinigten Kirchenkreise zusammen mit dem Evangelischen Kirchenkreis Dortmund Mitte-Nordost die Summe von 12 000 Euro zur Verfügung. Viele Kirchengemeinden helfen mit zusätzlichen Spenden. Insgesamt stocken sie die Gelder um einen weiteren fünfstelligen Betrag auf. Und auch die Gemeindemitglieder sind aufgerufen, zu spenden: "Wir haben die Gemeinden gebeten, alle Klingelbeutel-Kollekten im September den Betroffenen zur Verfügung zu stellen", so Superintendent Michael Stache. Er rechnet dabei mit einer vierstelligen Summe.

Die Evangelische Elias-Gemeinde war die erste, die unmittelbar nach der Überschwemmung geholfen hatte. Gemeinsam mit der Diakonie hatte sie den Betroffenen Möbel, Elektrogeräte und Textilien angeboten. Über die materielle Hilfe hinaus kümmerte sie sich in einem Gottesdienst speziell um die Opfer und Helfer des Unwetters.

Dortmund am Abend

Täglich um 18:30 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter Über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Lesen Sie jetzt